200 Jahre Musikverein

 

 

 

 

Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf 200 Jahre - Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e.V. gegr. 1818 200 Jahre - Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e.V. gegr. 1818

Grund zum Jubeln! Grund zum Mitsingen!

200 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf – Singen Sie mit

Wir feiern unseren 200. Geburtstag in unserer Stadt

Viele große Werke werden zur Aufführung gelangen.

Singen Sie mit uns!

Klicken Sie hier und Sie kommen auf ein Anmeldeformular. Gehen Sie auf unsere Seite MITSINGEN? und informieren Sie sich. Schauen Sie in unsere Satzung auf der Seite DER VEREIN. Betrachten Sie unsere Geschichte auf der Seite DER CHOR, gehen Sie auf die Seite MEDIEN und dort auf Bildergalerie CHORLEBEN und Sie finden viele Bilder, aus denen Sie erkennen können, was „bei uns so läuft“.

Junge Chorsänger und Chorsängerinnen sind gesucht. Wir eröffnen Ihnen viele Möglichkeiten zum Singen in einem großen Konzertchor mit herausragenden Dirigenten und einem großartigen Orchester, den Düsseldorfer Symphonikern, in der Tonhalle Düsseldorf und anderswo.

Direkt nach den Ferien 2017 beginnen unsere Proben (Stimmbildung inklusive) für das Jubiläumsjahr 2018. Melden Sie sich an und zwar hier mit einem Klick. Dort erfahren Sie alles über "Schnupperproben" und was Sie bei uns erwartet, aber auch ein Kontaktformular.


200 Jahre sind in einem Medium wie das Internet kompakt nur schwer darstellbar. Wenn Sie unsere Hintergründe und Ziele in knappen Worten erfahren wollen, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die nachfolgenden Informationen über uns und zur Mitarbeit bei uns:

Die Anfänge:

Über Jahrhunderte war die klassische Musik in ihrer Entstehung wie Verbreitung gebunden an die Höfe und Kirchen der jeweiligen Epoche. Anfang des 19. Jahrhunderts begann sich diese Abhängigkeit langsam zu lösen; Es entstanden organisatorische Strukturen bürgerlichen Ursprungs. So auch in Düsseldorf mit Auswirkungen auf ein weites niederrheinisch-bergisches Umfeld. Darüber hinaus wurde neben der etablierten Musik auch ein Forum für damals zeitgenössische Komponisten und Kompositionen geschaffen, das sich für den weiteren Weg der betreffenden Musiker als von nicht unerheblicher Bedeutung erweisen sollte.

Der Städtische Musikverein zu Düsseldorf hat mit seiner Gründung im Jahr 1818 in diesem Zusammenhang eine beachtliche Rolle gespielt.

Entwicklung nach 1945:

Neben diesen historischen Aspekten wurde der aus dem Städtischen Musikverein zu Düsseldorf hervorgegangene Konzertchor besonders in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Markenzeichen für die Stadt. Seine semiprofessionelle Ausrichtung führte dazu, dass die großen Spitzenorchester Europas auch musikalischer Partner der Sängerinnen und Sänger aus Düsseldorf wurden: Orchestre de Paris, Royal Concertgebouw Orchestra, Philharmonia Orchestra London, RSO Berlin (Deutsches Symphonie-Orchester), Berliner Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, Bayerisches Staatsorchester, etc.

Die Dirigenten:

Zahlreich waren die Zusammenarbeiten mit Dirigenten wie Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Michael Tilson Thomas, James Conlon, Sir Roger Norrington, Sir John Eliot Gardiner, Sir Neville Marriner, Sir Charles Groves, Sir John Pritchard. Diese Gastdirigenten standen neben den jeweiligen Düsseldorfer Generalmusikdirektoren, u.a. Heinrich Hollreiser, Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Bernhard Klee, Adam Fischer.

Die Literatur:

Die Auswahl der Dirigentenpersönlichkeiten zeigt auch auf die Bandbreite der Literatur, die der Chor des Städtischen Musikvereins in den zurückliegenden Jahrzehnten erarbeitet hat: Von Bach bis Penderecki und Trojahn, von den großen romantischen Chorsätzen bis zurück in filigranste, kammermusikalisch durchhörbare Madrigalstrukturen, von den breit aufgefächerten Klangflächen eines Messiaen bis hin zur intimen Besinnlichkeit eines Schütz-A-cappella-Mosaiks.

Singen Sie mit!

Unverändert steht der Chor des Städtischen Musikvereins trotz oder gerade wegen seiner beeindruckenden Historie jeder talentierten Sängerin und jedem begeisterten Sänger offen. Die Kontinuität der über viele Jahrzehnte wirkenden Chordirektoren -z.B. Prof. Hartmut Schmidt (1964 – 1995), Professor Raimund Wippermann (1995 - 2001) oder Marieddy Rossetto (seit 2001 – dato)- ist mit ein Grund dafür, sich in einer der Sache verschworenen Gemeinschaft von über 12 unterschiedlichsten Nationalitäten von Anfang an wohl zu fühlen.

Auch im 200sten Jahr seiner Geschichte, und das alles nach Feierabend!

 


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200 Jahre Musikverein – Die Werke

Hier unsere heute schon feststehenden Konzerttermine:

23. September 2017

Musikfest der Bundeswehr - The German Military Tattoo

Johannes B. Kerner präsentiert 700 Mitwirkende - ISS-Dom

3. Oktober 2017

Konzertreise nach Chemnitz

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 - -Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit-

Dir.: García Calvo - Theater Chemnitz

10., 12., 13. November 2017

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 - CD-Produktion

Dir.: Adam Fischer - Tonhalle Düsseldorf

20. April 2018

Felix Mendelssohn Bartholdy: Paulus - -Festkonzert zum 200sten Jubiläum des Musikvereins-

Dir.: Axel Kober

Schirmherr: Oberbürgermeister Thomas Geisel - Tonhalle Düsseldorf

15., 17., 18. Juni 2018

Joseph Haydn: Te Deum - Anton Bruckner: Te Deum

Dir.: Mario Venzago - Tonhalle Düsseldorf

06.,08.,09. Juli 2018

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 - CD-Produktion

Dir.: Adam Fischer - Tonhalle Düsseldorf

14., 16., 17. September 2018

Joseph Haydn: Die Schöpfung

Dir. Adam Fischer - Tonhalle Düsseldorf

22. September 2018

Musikfest der Bundeswehr - ISS-Dom

07.,09.,10. Dezember 2018

Leonard Bernstein: MASS

Dir.: John Axelrod - Tonhalle Düsseldorf

5.,7.,8. April 2019 (oder: 13.,15.,16. September 2019)

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 - CD-Produktion

Dir.: Adam Fischer - Tonhalle Düsseldorf

21. September 2019

The German Military Tattoo - ISS-Dom

19. September 2020

The German Military Tattoo - ISS-Dom

 


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200 Jahre Musikverein

Die Dirigenten – das Orchester

Adam Fischer – Axel Kober – Mario Venzago sind das heute schon feststehende Dirigententrio von Weltrang für die Saison 2017/2018. Die Düsseldorfer Symphoniker unser Orchester.

Adam Fischer

Adam Fischer, Dirigent, Bild: Musikverein © susanne.diesner.de

"Der ungarische Dirigent Adam Fischer ist zur Spielzeit 2015/16 Principal Conductor der Düsseldorfer Symphoniker geworden. Er folgte auf Andrey Boreyko, der bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 das Orchester konzertant leitete. Bis zum Jahr 2020 wird Adam Fischer mit den Düsseldorfern alle symphonischen Werke von Gustav Mahler aufführen. Darüber hinaus wird Fischer das Haus als „Künstlerischer Berater der Tonhalle“ unterstützen.

Mit Adam Fischer kommt ein Dirigent von Weltrang nach Düsseldorf: „Mit diesem Mann gewinnt Düsseldorf eine Künstlerpersönlichkeit mit Seltenheitswert. Adam Fischer ist einer der großen musikalischen Universalgelehrten. Er fesselt sein Publikum mit Haydn wie mit Bartok. Ich bin sehr glücklich darüber, dass er sich für Düsseldorf entschieden hat" erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Intendant Michael Becker beschreibt die besonderen Qualitäten, die eine Verbindung zwischen Fischer und dem Orchester einzigartig macht: „Adam Fischer ist ein faszinierender Künstler. Mit ihm binden wir einen Konzertdirigenten an uns, der die intensive Arbeit in der Oper als Vorteil für die Symphonik begreift. Vor allem in Hinblick auf den geplanten Mahler-Zyklus.“

Denn, so Fischer: „In meiner Vorstellung ist das richtige Mahler-Orchester eigentlich ein Opernorchester. Es geht nicht nur um eine hochglanzpolierte Wiedergabe, sondern auch um das Erleben auf der Bühne, um Aktion und Reaktion. Es geht um das Leben.“

Diese Erkenntnis entspricht einer Grundhaltung des Dirigenten: Für ihn spielt sich Musik, zumal die klassische, nicht in einem elitären Raum ab. Sie hat einen gesellschaftlichen Auftrag: „Als Dirigent beschäftige ich mich zu 95 Prozent mit Werken, die aus vergangenen Jahrhunderten stammen. Ich lebe also in einer Parallelwelt. Kunst und Musik drücken aber Empfindungen aus, die wir alle seit Tausenden von Jahren haben. Diese Empfindungen enden immer in dem Wunsch, frei zu sein. Dadurch wird Kunst immer politisch sein, auch die museale“ so Fischer.

Adam Fischer wurde weltweit bekannt durch seine Interpretationen der Wiener Klassik. Seine Einspielungen der Symphonien Haydns, Mozarts und Beethovens haben immer wieder Referenzcharakter. Gleichzeitig gilt Adam Fischer als einer der bedeutendsten Operndirigenten unserer Zeit. Seine Auftritte in Bayreuth („Dirigent des Jahres“ 2002), an der New Yorker MET und der Wiener Staatsoper gehören zu den Höhepunkten der musikalischen Saisons.

Mit überwältigendem Erfolg widmet sich Adam Fischer seit Kurzem wieder der Musik Gustav Mahlers. Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern im Wiener Musikverein wurden von Publikum und Presse frenetisch gefeiert: „Ein musikalischer Triumph auf allen Linien: Die Wiener Philharmoniker mit Adam Fischer. Ein so hinreißendes musikalisches Erlebnis, dass das generell „akustisch verwöhnte" Publikum am Ende mit schier endlosen Ovationen dankte.“ (Kurier Wien, April 2014).

Bis 2020 widmet sich Adam Fischer dem Gesamtwerk Gustav Mahlers in Verbindung mit Werken Joseph Haydns. Ein jährliches Sonderkonzert widmet Adam Fischer den Menschenrechten. Mit ihnen will er auf Missstände in der Welt hinweisen und seine Vorstellung der Aufgabe von Musik betonen: „In kleinen Schritten habe ich etwas bewirkt, im Großen und Ganzen hoffe ich, dass die Menschen zum Nachdenken gebracht werden. Nachdenken ist wichtig. Man soll sich selbst auch prüfen. Grundsätzlich zu zweifeln, ist das Wichtigste.“

Für Oberbürgermeister Thomas Geisel deckt sich die Haltung Adam Fischers mit der heutigen Aufgabe von künstlerischem Engagement: "Die Wahl von Adam Fischer und seine Entscheidung für Düsseldorf spiegelt mein Verständnis kultureller Strahlkraft wider. Maestro Fischer entwickelt gemeinsam mit einem Orchester Botschaften, die weit über den reinen Hochglanz hinaus reichen. Er ist ein kluger und mutiger homo politicus. Das ist es, was die Kultur heute braucht!“

Kulturdezernent Hans-Georg Lohe entwickelte gemeinsam mit dem Intendanten, dem Orchestervorstand und dem Künstlerischen Beirat das künstlerische Leitungsprofil. „Die intensive Beteiligung des Orchesters bei dieser Auswahl entspricht nicht nur meinem Führungsverständnis, es zeitigt auch ganz offensichtlich die besten Ergebnisse. Denn neben dem neuen Ersten Konzertdirigenten haben sich die Düsseldorfer Symphoniker erstmals für einen Principal Guest Conductor ausgesprochen. Damit gehen sie einen neuen und zukunftsweisenden Weg.“ - Text: Tonhalle Düsseldorf

Axel Kober

Axel Kober

"Axel Kober ist seit 2009/10 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, wo er seither mit einem breiten Repertoire entscheidende Akzente setzt: Er dirigierte Werke von Rameau, Mozart, Rossini, Verdi, Wagner, Bizet, Charpentier, Puccini, Lehár und Strauss sowie Opern des 20. und 21. Jahrhunderts wie Brittens „Peter Grimes“, Poulencs „Dialogues des Carmélites“, Widmanns „Das Gesicht im Spiegel“ und die Uraufführung von Oehrings „SehnSuchtMEER“. Eine enge Verbindung besteht darüber hinaus zum Ballett am Rhein u.a. mit Brahms’ „Ein Deutsches Requiem“ und Gustav Mahlers 7. Sinfonie in den Choreographien Martin Schläpfers sowie Rameaus Ballettoper „Castor et Pollux“, bei der Axel Kober erstmals mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik zusammenarbeitete. Auf „Ariadne auf Naxos“ und „Der Rosenkavalier“ (Strauss), „Aida“ (Verdi), „Der fliegende Holländer“ (Wagner) und „Il trittico“ (Puccini) sowie „Turandot“ (Puccini), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai), „Der goldene Hahn“ (Rimski-Korsakow) und den Ballettabend b.26 in den letzten beiden Spielzeiten folgen 2016/17 – neben einem vielfältigen Repertoire – die Premieren „Otello“ (Verdi), „Das Rheingold“ (Wagner) und in Zusammenarbeit mit Martin Schläpfer Rossinis „Petite Messe Solennelle“. Sein Studium absolvierte Axel Kober an der Hochschule für Musik in Würzburg. 1994 kam er an das Staatstheater Schwerin, von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater Dortmund, zuletzt als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD. 2003 wechselte er an das Nationaltheater Mannheim, wo er 2005/06 zum stellvertretenden GMD und ein Jahr später zum kommissarischen GMD ernannt wurde. 2007 wurde Axel Kober Musikdirektor und an der Seite von Riccardo Chailly musikalischer Leiter der Oper Leipzig, wo er u.a. mit Janáčeks „Jenufa“, einer Schönberg-Trilogie sowie Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Tristan und Isolde“ Aufsehen erregte. Auf sein Debüt 2007 beim Großen Konzert des Gewandhausorchesters folgten jährliche Wiedereinladungen. Gastspiele führten Axel Kober außerdem an die Königliche Oper Kopenhagen, an die Volksoper Wien und ans Theater Basel. In Hamburg gastierte er beim NDR Sinfonieorchester und an der Staatsoper, wo er zuletzt mit Bizets „Carmen“ zu erleben war. Nach seinem Debüt an der Deutschen Oper Berlin 2009 mit Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ dirigierte er dort auch „Parsifal“, „Tannhäuser“ und „Lohengrin“. 2015 war er mit „Tristan und Isolde“ an der Opéra du Rhin Strasbourg und mit „Elektra“ (Strauss) an der Semperoper Dresden zu erleben, 2016 mit dem „Fliegenden Holländer“ am Opernhaus Zürich. Ein besonderer Höhepunkt war das Debüt mit „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen 2013, mit dem er auch die Festspiele 2014 eröffnete. 2015 und 2016 dirigierte er in Bayreuth den „Fliegenden Holländer“. Neben seinen vielfältigen Aufgaben an der Deutschen Oper am Rhein stehen auf Axel Kobers Agenda für 2016/17 u.a. Sinfoniekonzerte mit den Düsseldorfer Symphonikern und Duisburger Philharmonikern, „Macbeth“ (Verdi) an der Hamburgischen Staatsoper sowie sein Debüt an der Wiener Staatsoper." - Text: Deutsche Oper am Rhein

Mario Venzago

Mario Venzago"Mario Venzago ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Berner Symphonieorchesters und Artist in Association bei der finnischen Tapiola Sinfonietta.

 Mario Venzago leitete als Chefdirigent bzw. Generalmusikdirektor das Musikkollegium Winterthur, das Orchester und das Theater der Stadt Heidelberg, die Deutsche Kammerphilharmonie Frankfurt (heute Bremen), die Grazer Oper und das Grazer Philharmonische Orchester, das Sinfonieorchester Basel, das Baskische Nationalorchester San Sebastian, Göteborgs Symfoniker und das Indianapolis Symphony Orchestra. Von 2000 bis 2003 war er als Nachfolger von Pinchas Zukerman und David Zinman Künstlerischer Leiter des Baltimore Music Summer Fest. Von 2010 bis 2014 war er Principal Conductor der Royal Northern Sinfonia.

 Vor seiner dirigentischen Tätigkeit war Venzago Konzertpianist beim Rundfunk der Italienischen Schweiz und spielte als Solist und Begleiter in ganz Europa.

 Mario Venzago dirigierte u.a. die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Orchester von Philadelphia und Boston, das London Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Filarmonica della Scala und das NHK Symphony Orchestra. Er ist regelmäßiger Gast international renommierter Sinfonieorchester wie z.B. Finnish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Güteborgs Symfoniker und Nederlands Philharmonisch Orkest als auch namhafter Kammerorchester wie Tapiola Sinfonietta und Orchestre de Chambre de Lausanne.

 Mario Venzago konzertierte mit den berühmtesten Solisten der Welt, und Regisseure wie Ruth Berghaus, Peter Konwitschny oder Hans Neuenfels arbeiteten an seiner Seite.

 Mehrere seiner CDs wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet, wie dem Grand Prix du Disque, dem Diapason d´or und dem Prix Edison. Die Einspielungen der Opern "Venus" und "Penthesilea" sowie die Aufnahme aller Chorwerke von Othmar Schoeck mit dem MDR Chor und Sinfonieorchester fanden große internationale Anerkennung und erhielten höchste Auszeichnungen, so auch sein erster Kinofilm "Mein Bruder der Dirigent" von Alberto Venzago, der europaweit in den Kinos lief und auf DVD erschien. Im Frühjahr 2015 wurde die Zusammenarbeit zwischen Mario Venzago und dem Label CPO an dem Projekt "Der andere Bruckner" mit der Gesamtaufnahme aller zehn Bruckner Sinfonien abgeschlossen. Die von der internationalen Kritik hoch gelobten Einzelveröffentlichungen als auch die gesamte CD-Box und ein Dokumentarfilm sind bei CPO (www.jpc.de) erhältlich.

Stand: Saison 2015/16" - Text:  f r e i t a g a r t i s t s

Düsseldorfer Symphoniker

"Sie spielen in der Tonhalle und in der Deutschen Oper am Rhein, sie gastieren in den Metropolen Europas und Asiens, sie brillieren in großer Symphonik und mit subtilem Ensembleklang, sie musizieren für Kinder und Jugendliche und machen sich stark für die musikalische Nachwuchsförderung: Die Düsseldorfer Symphoniker sind das musikalische Herzstück Düsseldorfs und zugleich Botschafter unserer Stadt in der ganzen Welt.

Leipzig: Gewandhaus
Berlioz: La Damnation de Faust - DDR-Tournee
Düsseldorfer Symphoniker - David Shallon

Und sie repräsentieren ein faszinierendes Kapitel lebendiger Stadtgeschichte, das über 400 Jahre zurück reicht. Schon bei der „Großen Fürstlich Jülischen Hochzeit“ zwischen Herzog Johann Wilhelm und Jacobe von Baden spielte 1585 eine zwölfköpfige Hofkapelle. Gut hundert Jahre später, zu Zeiten „Jan Wellems“, hatte das Düsseldorfer Musikleben dank der Hofkapelle europäisches Format erreicht. Gefeierte Musiker wie Agostino Steffani, Arcangelo Corelli und Georg Friedrich Händel arbeiteten mit dem Ensemble.

Im 19. Jahrhundert erlebte das Orchester seine zweite Blüte: Mit der Gründung des Städtischen Musikvereins entstand 1818 erneut eine Orchesterkultur in Düsseldorf, die Größen wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann anzog. Beide haben in ihrer (kurzen) Amtszeit als Musikdirektoren Maßstäbe gesetzt, die Generationen prägen sollten. Wirklich städtisch wurde das Orchester 1864. Das mittlerweile zur Wirtschaftsmetropole gewachsene Düsseldorf konnte sich nun mit dem nach Aachen zweitältesten kommunalen Klangkörper Deutschlands schmücken.

In der Folge entwickelten sich die Symphoniker zu einem der führenden Orchester der Republik. Zwischen den Kriegen stand es unter Dirigenten wie Karl Panzner, Hans Weisbach, George Szell und Jascha Horenstein für eine ambitionierte Programmgestaltung und hochklassige Qualität. Unter den Nazis verfolgte Hugo Balzer eine opportunistische Programmpolitik, und das Orchester war zentraler Klangkörper bei den Reichmusiktagen 1938 und 1939. Doch nach dem Wiederaufbau gelang es Heinrich Hollreiser und Eugen Szenkar schnell, das Orchester wieder auf internationales Niveau zu führen. 1955 wurde die Opern-Ehe zwischen den Häusern in Düsseldorf und Duisburg vollzogen, was den Dirigenten deutlich mehr abforderte. Die Folge war die Trennung der Chefposten zwischen Oper und Konzert. So waren die folgenden Leiter der Symphoniker – mit Ausnahme von John Fiore – ausschließlich für das Konzertwesen verantwortlich: Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Henryk Czyz, Willem van Otterloo, Bernhard Klee, David Shallon, Salvador Mas Conde und – bis 2014 – Andrey Boreyko.

1987 erhielten die Düsseldorfer Symphoniker mit Peter Girth erstmals einen Intendanten. Ihm und seinen Nachfolgern Freimut Richter-Hansen, Vera van Hazebrouck und Michael Becker ist es gelungen, das Wirkungsspektrum des Orchesters markant zu erweitern und seine Position in der Stadt zu festigen.

Unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten-Duos aus Adam Fischer (1. Konzertdirigent) und Alexandre Bloch (Principal Guest Conductor) sehen die Symphoniker einer Zukunft entgegen, die ihrem Anspruch und ihrer Verpflichtung als „Orchester für Düsseldorf“ im modernsten Sinne gerecht wird." - Text: Tonhalle Düsseldorf

Singen Sie mit

 

 

 


Grund zum Jubeln! Grund zum Mitsingen!

200 Jahre Musikverein

Feiern Sie mit

 

Neben den großen Konzerten, die zum Teil auch CD-Produktionen sind, werden wir unseren außergewöhnlichen Geburtstag auch mit vielen Aktionen in 2017 und 2018 feiern. Mit großer Unterstützung durch das Kulturamt und einige Kulturinstitutionen der Landeshauptstadt Düsseldorf sind viele Aktionen und Programmpunkte in Vorbereitung. Wenn die konkrete Planung abgeschlossen ist, wird es an dieser Stelle immer wieder neue Informationen über das Jubiläumsjahr und dessen Veranstaltungen geben. Auch wird sich der Chor in einem Familienfest selbst feiern wollen. Die Rotunde der Tonhalle Düsseldorf, unsere Heimstatt, wird den richtigen Rahmen abgeben. Der 8. September 2018 ist der Termin für dieses Fest.

Singen Sie mit – sind Sie dabei!