7.10.2026: Große Demo gegen Antisemitismus in Düsseldorf
Die morgendliche Nachricht, am 7.10.2023 um 6.29 Uhr vom grauvollen Hamas-Terror auf einem Musikfest in Israel, ist vielen Menschen in Düsseldorf und in der ganzen Welt in bleibendem schrecklichem Gedächtnis verankert.
Dieser mit unglaublicher Brutalität durchgeführte Terrorüberfall wurde zum Auslöser einer globalen Krise der Welt. Er fand statt zu einem Zeitpunkt, als sich die tief zerstrittenen Welten im Nahen Osten in einer vorsichtigen Phase der Annäherung befanden. Dieser Hamas-Überfall stoppte eine so überaus positive Entwicklung vor drei Jahren.
Nur anderthalb Jahre nach dem schrecklichen Überfall von Putin-Russland auf die Ukraine, der alle über Jahrzehnte mühsam aufgebauten Regeln der Menschenrechte außer Kraft setzte, öffneten die Hamas-Terroristen erneut die „Büchse der Pandora“ und schufen eine neue Dimension von Gewalt gegen Menschen von der wir dachten, dass wir, als aufgeklärte Gesellschaft, nach der von unserem Land zu verantwortenden Shoa, solch grauenvolles menschliches Handeln hinter uns gelassen hätten für ewig und immer. Wir haben uns getäuscht und schauen heute auf eine Welt von radikalen Machthabern in aller Welt ohne jeden Skrupel und auch auf Menschen, die ganz offensichtlich ihren humanistischen Kompass und den Gedanken der Menschlichkeit verloren haben. Menschen, die sich in einfachen populistischen Parolen verlieren, die Schrecklichkeiten unserer unmittelbaren Geschichte verharmlosen oder gar verleugnen und Rattenfängern nachlaufen, die antreten um Macht über Menschen zu gewinnen und daraus ihren ganz eigenen persönlichen Profit generieren wollen, koste es, was es wolle. Da wird der Hamas-Terrorüberfall weltweit gefeiert, es wird unsere unverzichtbare Erinnerungskultur an die Shoa verteufelt, es wird gegen Jüdinnen und Juden gehetzt und in unserem Deutschland, gerade kürzlich in Düsseldorf am Rheinufer erst geschehen, werden diese unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger angegriffen, verfolgt und bedroht, weil sie eine Kippa oder einen Anhänger mit David-Stern tragen. Was für ein tiefer, beschämender und ernüchternder gesellschaftlicher Verfall in der Gemeinschaft unseres Volkes.
An diesem 7.10.2026 standen bei allen großartigen Reden auf dem Podium (siehe den Presseartikel hinter folgendem Link: https://musikverein-duesseldorf.de/grosse-demo-gegen-antisemitismus-vor-dem-rathaus/ ) die inneren Konflikte zwischen dem auslösenden Hamas-Terror und dem Handeln der israelischen Staatsführung ganz sicher in meinem Kopf aber auch in den Köpfen aller Anwesenden. Trotzdem war eine große Einigkeit zu spüren, dass dieser Tag und diese bewegende Demo den Menschen jüdischen Glaubens gehört und zwar nur Ihnen im mitfühlenden Gedenken über das erfahrene Leid vor allen Dingen der unmittelbar betroffenen Personen und ihren Familien am 7.10.2023 und bis heute. Alle Reden machten aber auch deutlich, dass wir als Gesellschaft in unserem unmittelbaren Umfeld einschreiten müssen, wenn Antisemitismus aufkeimt, Stammtisch-Parolen verkündet werden oder Menschen in der Straßenbahn oder wo auch immer aufgrund von Religion oder Hautfarbe angegriffen oder beleidigt werden. Zivilcourage ist dann wirkliche Bürgerpflicht!
Ein bewegender Abend endete mit einer Lichter-Demo am Rheinufer. Auf den Stufen der Freitreppe, im Schatten des Schlossturmes, konnte man still mit einem Licht allen getöteten und betroffenen Menschen des Hamas-Terrors gedenken.
Mit diesem Beitrag und meiner Anwesenheit für den Städtischen Musikverein möchte ich auch dokumentieren, dass wir Teil der Kulturinstitute sind, die alle Aktionen gegen die Menschlichkeit und den kulturellen Verfall unterstützen. Mehr als 40 Vereine, Parteien und Institutionen in Düsseldorf tragen diese Bemühungen. So ist an dieser Stelle in besonderer Weise dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte und ihrer Vorsitzenden Henrike Tetz mit Sebastian Fleerman, als Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, an der Seite, für ihre großartige Arbeit und diese so notwendige Initiative zu danken.
Manfred Hill
-Ehrenvorsitzender-
am 8.10.2026 – 09.00 Uhr
Beitragsbild - Lichterdemo am Rheinufer, Bild im Beitrag - Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei seiner aufrüttelnden Rede an die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger (c)MH/Musikverein
Schauen Sie in den Artikel zu diesem Link: https://musikverein-duesseldorf.de/108610-2/
Dort finden Sie auch meine Artikel verlinkt zum Hams-Terror aus den Jahren 2023 und 2024.
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei seiner aufrüttelnden Rede auf dem Rathausplatz.
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz. Die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, Frau Ministerin Mona Neubaur, bei ihrer sehr persönlichen und bewegenden Rede auf dem Tathausvorplatz.
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz. Die Leiterin der Aktion „Dus4Jews“, die Aktivistin Rivkah Young, bei ihrer sehr persönlichen Rede zum Antisemitismus
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz. Die Leiterin der Aktion „Dus4Jews“, die Aktivistin Rivkah Young, bei ihrer sehr persönlichen Rede zum Antisemitismus
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz. Michael Szentei-Heise schloss die Veranstaltung it ebenfalls bewegenden Worten und lud zum Gedenken an das Rheinufer ein. Im Hintergrund Sebastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte und Mitorganisator dieses Gedenkens.
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz
- 7.10.2026-18.00 Uhr: Bewegendes Gedenken an den Hamas-Terror vom 7.10.2023 – 6.29 Uhr – mit über 40 Organisationen aus der Stadtgesellschaft vor dem Rathaus und an der Treppe am Burgplatz










