Die Geschichte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf

Gründung
Nach dem Tode des kunstsinnigen und allseits beliebten Kurfürsten Jan Wellem (08.06.1716) zeigten sich hinsichtlich Musik und Theater in Düsseldorf schnell große Defizite. Der nach Mannheim übergesiedelte Hof –einschließlich der europaweit bekannten und geschätzten Hofkapelle- begründete dort die später legendäre so genannte „Mannheimer Schule“. Sie sollte sich ab dem 18. Jahrhundert wegweisend und überregional bedeutsam etablieren. Für Düsseldorf wurde eine derartige Entwicklung mehr als tragisch, zumal sich der Verlust der Jan Wellemschen Kapelle nicht annähernd kompensieren ließ. Fast genau 100 Jahre später entwickelten sich in Düsseldorf und in der unmittelbaren Nachbarschaft, (Wuppertal-) Elberfeld, erste, vom Bürgertum getragene musikalische Bewegungen, die 1817 zu einer viel beachteten Aufführung von Joseph Haydns „Die Schöpfung“ in der Stadt am Rhein führte. Der Zusammenarbeit des Elberfelder Musikdirektors Johannes Schornstein und des Düsseldorfer Musikdirektors Johann August Franz Burgmüller war es zu verdanken, dass aus der Begeisterung von 1817 eine weiterführende Zusammenarbeit entstand. Es kamen folglich in Düsseldorf 1818 sowohl „Die Jahreszeiten“ als auch „Die Schöpfung“ von Haydn zur Aufführung. Im Zuge der Vorbereitungen dieser beiden oratorischen Großereignisse (10.+11.05.1818) konstituierte sich bereits zu Anfang des Jahres 1818 ein Verein von Musikliebhabern, dessen Aufgabe es zunächst war, die Durchführung eines „1. Niederrheinischen Musikfestes“ mit den beiden genannten Werken sicher zu stellen. In der Musikgeschichte Düsseldorfs sind somit die Aufführungen der beiden Haydn-Oratorien die Geburtsstunde des heutigen Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf, der in seiner Gründungsphase als "Allgemeiner Musikverein", "Gesangmusikverein" und "Verein zur Förderung der Tonkunst" bzw. "Verein für Tonkunst" daherkam.
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