Düsseldorfer Symphoniker

Als Konzertchor der Landeshauptstadt Düsseldorf bestreitet der Städtische Musikverein die Chorkonzerte im Rahmen der städtischen Symphoniekonzerte mit den Düsseldorfer Symphonikern in der Tonhalle.

Wenn Sie auf dieser Seite unter der Überschrift „Galerie“ die Discographie des Musikverein betrachten werden Sie feststellen, dass es eine große Anzahl von Aufnahmen gibt die wir mit „unserem“ Orchester zusammen einspielen durften. So erhielt z. B. die Produktion des Paulus den Deutschen Schallplattenpreis und den Cäcilienpreis, was selbstverständlich auch auf die große Leistung des Orchesters zurückzuführen ist.

Die künstlerischen Leiter der Symphoniker waren auch immer –neben den jeweiligen Chordirektoren- für das Profil und die Präsenz des Chores in Düsseldorf verantwortlich. Wir freuen uns auf und über die Zusammenarbeit, hoffen und vertrauen auf herausragende künstlerische wie menschliche Erlebnisse.

Im nachfolgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Geschichte des Orchesters geben.

Düsseldorf: Alte Tonhalle - Kaisersaal Mahler: 8. Symphonie im Jahre 1912 Mit nahezu 1.000 Mitwirkenden

Die Anfänge

Düsseldorfer Orchesterkultur ist schon fast 400 Jahre lang nachweisbar. Seit 1510 Hauptstadt, entwickelte sich Düsseldorf zu einem Zentrum barocken Musiklebens mit einer weit über die Grenzen berühmten Hofkapelle, der Musiker wie Händel und Corelli Besuche abstatteten.

Diese auch für das weitere Umfeld fruchtbare Entwicklung erlitt einen herben Rückschlag durch die Verlagerung des Hofes von Düsseldorf nach Mannheim (1720). Die dortige „Mannheimer Schule“ sollte den Weg zum „Modernen Orchester“ ebnen, wobei über lange Jahre Düsseldorf in Sachen Musik kaum mehr eine Rolle spielte.

Von bürgerlicher Musikpflege zur großen Orchestertradition

1812 wurde Friedrich August Burgmüller erster Musikdirektor in Düsseldorf. Seine Zusammenarbeit mit Johannes Schornstein in (Wuppertal-) Elberfeld führte 1817 zu dem Ereignis, das ein Jahr später bis an den Rhein sich ausbreitende: Die durch die Bevölkerung getragenen Leistungsspiegel von traditioneller Musik und zeitgenössischer Tonkunst. Diese ausschließlich in den Händen der Bürgerschaft liegende Musikpflege änderte das Musikleben in Düsseldorf nachhaltig.

Im Mai 1818 formierte sich der Städtische Musikverein in der Folge des 1. Niederrheinischen Musikfestes. Friedrich August Burgmüller wurde als erster „Städtischer Musikdirektor“ verpflichtet, zu seinen Nachfolgern zählten u.a. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Julius Tausch gelang es 1864 zunächst 34 Musiker offiziell in den Dienst der Stadt zu übernehmen. Dieser Zeitpunkt (01. Oktober 1864) wird heute als die Geburtsstunde der Düsseldorfer Symphoniker angesehen. Dabei änderte sich der Name des Orchesters mehrfach: Lesen wir zunächst von der "Städtischen Kapelle" so finden wir später Bezeichnungen wie "Städtisches Orchester", "Sinfonieorchester der Stadt Düsseldorf" oder in anderer Schreibweise "Das Symphonie-Orchester der Stadt Düsseldorf". Mit Amtsantritt von Jean Martinon (1960) finden wir den heutigen Namen "Düsseldorfer Symphoniker".

Die Niederrheinischen Musikfeste blieben unbestrittene Höhepunkte des Musiklebens in den beteiligten Städten. Das waren –neben Düsseldorf- Köln, Aachen, Wuppertal-(Elberfeld) und Duisburg.

Johannes Brahms und Hans Richter standen am Pult der Düsseldorfer Symphoniker, Niels W. Gade, Julius Buths und Karl Panzner, Lennardt Schneevoigt dürfen nicht vergessen werden, letztere auch als langjährig prägende Musikdirektoren. Mehrfach leitete Richard Strauss die Düsseldorfer Symphoniker, und zwar sowohl in der Oper als auch konzertant. Die dunkle Zeit des NS-Regimes ging leider nicht spurlos an der Geschichte des Orchesters vorbei. Düsseldorf sollte Reichsmusikhauptstadt werden und musste die Reichsmusiktage 1938 und 1939 veranstalten. Die in diesem Zusammenhang durchgeführte Ausstellung „Entartete Musik“ war einer der Tiefpunkte dieser Zeit. Hugo Balzer, Gründer der Robert-Schumann-Hochschule und GMD von 1933 bis 1945, musste diese Zeit verantworten. Namen wie z.B. Georg Szell oder Jascha Horenstein begegnen uns, die unter dem Druck der politischen Verhältnisse Düsseldorf verlassen mussten.

Die Geschichte der Düsseldorfer Symphoniker nach 1945 und in die heutige Zeit

Nach der traumatischen Nazis-Zeit und dem Ende des 2. Weltkrieges entwickelten sich die Düsseldorfer Symphoniker zu einem der führenden und größten Orchester Deutschlands, zu deren Leitern nach dem Wiederaufbau 1945 Heinrich Hollreiser und anschließend Dirigenten wie Eugen Szenkar, Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Henryk Czyz, Willem van Otterloo, Bernhard Klee, David Shallon, Salvador Mas Conde, John Fiore und Andrey Boreyko gehörten. Seit 2015 leitet Adam Fischer als Principal Conductor die Düsseldorfer Symphoniker. An seiner Seite wirkte fünf Jahre lang Alexandre Bloch als Principal Guest Conductor, zur Saison 2021/2022 hat Alpesh Chauhan diese Position übernommen.

Auch international machen die Düsseldorfer Symphoniker von sich reden. 2011 unternahm das Orchester eine Spanientournee, 2012 gastierte es beim »Beethoven Easter Festival« (Polen) und begeisterte in Moskau. 2014 gaben die Symphoniker ihr Debüt im Wiener Musikverein und gastierten im Amsterdamer Concertgebouw. Im Mai 2015 wurden sie bei neun Konzerten in Tokio gefeiert. 2017 |18 spielten die Symphoniker in Arnheim und Moskau und folgten einer Wiedereinladung ins Concertgebouw Amsterdam. 2019 und 2023 gastierte das Orchester in Budapest, 2019, 2022 und 2024 feierte es auf weiteren Spanientourneen große Erfolge. Im März 2020 wurde die Einspielung des symphonischen Gesamtwerks von Gustav Mahler unter Adam Fischers Leitung für das Label AVI in Kooperation mit dem Deutschlandfunk vollendet. Zwei CDs aus diesem Zyklus wurden 2019 preisgekrönt: Die Aufnahme der Ersten erhielt den »BBC Music Award«, die der Dritten einen »Opus Klassik«. Aktuell nimmt das Orchester mit Adam Fischer ebenfalls für AVI in Kooperation mit dem Deutschlandfunk sämtliche Schubert-Symphonien auf.

  • Hans Wallat ist seit 1996 Ehrendirigent des Orchesters.
  • Die Düsseldorfer Symphoniker haben im Jahr rund 50 Konzertauftritte in der Tonhalle Düsseldorf, darunter 36 Symphoniekonzerte mit 12 unterschiedlichen Programmen. Hinzu kommen weitere
  • Familien-, Sonder- und Jugendkonzerte sowie nicht weniger als 270 Opernaufführungen an der Deutschen Oper am Rhein.
  • Große internationale Dirigentenpersönlichkeiten standen in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg am Pult der Düsseldorfer Symphoniker, so z.B. Hermann Scherchen, Karl Böhm, Hans Schmidt-Isserstedt, Alberto Erede, Antal Dorati, Jean Fournet, Sir Charles Groves, Sir John-Eliot Gardiner, Sir Roger Norrington, Sir Neville Marriner, Dmitrij Kitajenko, Christoph Eschenbach, Mario Venzago –um nur einige wenige zu nennen-.
  • Dem Orchester stehen derzeit 130 Planstellen zur Verfügung. Heimat ist die unmittelbar am Rhein gelegene Tonhalle Düsseldorf, deren großer Saal anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Orchesters am 7. Februar 2014 im Rahmen eines konzertanten Festaktes zur Ehrung ihres ehemaligen Musikdirektors in "Mendelssohn-Saal" umbenannt wurde.

Auf dem Weg zur »Grünen Tonhalle« sind die Düsseldorfer Symphoniker ein wichtiger Partner: Sie engagieren sich als Mitglied der deutschlandweiten Initiative Orchester des Wandels (OdW) aktiv für Klima- und Umweltschutz und setzen sich dafür ein, klimaschädliche Emissionen des Kulturbetriebs zu senken. Und weil die Klimakrise eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist und Kultur eben nicht nur »schön klingen« soll, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung hat, wurde in der Saison 2023 | 24 der »Green Monday« ins Leben gerufen. Ein kompletter Sprung ins kalte Wasser, denn so allumfassend und vor allem öffentlich hat sich bisher kein Konzerthaus mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Ein Pilotprojekt mit ungewissem Ausgang – das schnell bei großen Teilen des Publikums Anklang fand: In elf Montagskonzerten der »Sternzeichen«-Reihe sowie an allen drei Konzerttagen des letzten Sternzeichens der Saison durften die Gäste verschiedenste Nachhaltigkeitsthemen auf mehreren Ebenen gleichzeitig erleben: durch die Musik, durch Information und durch konkrete Maßnahmen während des Konzerts oder in der Pause. Und schlussendlich durften sie sogar darüber abstimmen, ob die jeweiligen Maßnahmen beibehalten werden sollen oder nicht.

Eine bedeutende Diskografie der Düsseldorfer Symphoniker

Die Düsseldorfer Symphoniker sind exklusiver Kulturpartner des Medikamentenhilfswerks action medeor.

Sie sind zudem Teil der deutschen Theater- und Orchesterlandschaft, die von der deutschen UNESCO-Kommission in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden ist.

Das Projekt »Ein Orchester der Zukunft« der Düsseldorfer Symphoniker wird im Rahmen des Programms »Neue Wege« gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.  

Auf dem internationalen Tonträgermarkt sind die Düsseldorfer Symphoniker gemeinsam mit dem Chor des Städtischen Musikvereins bei EMI (heute Warner Music) mit 7 Produktionen der großen Chor-Orchesterwerke von Mendelssohn Bartholdy und Schumann vertreten. Ferner erschien bei Hänssler Classics „Also sprach Zarathustra“ und die „Burleske“ für Klavier und Orchester, beides von Richard Strauss. Die Live-Mitschnitte entstanden unter der Leitung von John Fiore mit Gerhard Oppitz als Solist. Für Koch international wurde in Zusammenarbeit mit dem WDR Pfitzner’s „Von Deutscher Seele“ und Schostakowitsch’s 13. Symphonie produziert. Zudem finden sich bei ORFEO mehrere Mitschnitte aus dem Archiv der Deutschen Oper am Rhein.

Ein beeindruckendes Beispiel dafür, was audiovisuell in der Tonhalle möglich ist, liefert eine DVD-ARTHAUS-Produktion von Schumanns „Manfred“ aus dem Jahr 2010.

Letztlich sind verschiedene Mitschnitte von Konzerten aus der Tonhalle direkt über das Haus zu beziehen.

Das Schallarchiv der Düsseldorfer Symphoniker

An dieser Stelle sind alle Schallplatten- bzw. CD-Veröffentlichungen genannt, die das Orchester der Düsseldorfer Symphoniker im Laufe der Jahre hat produzieren können. Hingewiesen wird jedoch ausschließlich auf Veröffentlichungen, die weltweit im Handel erreichbar waren bzw. sind. Mit Absicht ist auf die Nennung von Bestellnummern in den meisten Fällen verzichtet worden, da im Laufe der Zeit viele Produktionen in veränderter Edition und/oder Zusammenstellung am Markt waren bzw. sind. So liegen die Bestände der EMI-Electrola inzwischen bei Warner Classics und die Aufnahmen von Koch-Schwann bei Universal Music. Auch lässt sich anhand der hier aufgeführten CD-Fassungen nachvollziehen, dass die Düsseldorfer Symphoniker unter verschiedenen Namen zu finden sind: z.B. „Symphonieorchester der Stadt Düsseldorf“ oder „Orchester der Deutschen Oper am Rhein“.

Ein diskografisches Großprojekt wurde mit der Amtsübernahme von Adam Fischer für die Düsseldorfer Symphoniker angegangen: Die Einspielung aller Symphonien von Gustav Mahler. Den Anfang machte die 7. Symphonie im November 2015. Der Zyklus ist bis 2020 geplant.

Einige wenige Veröffentlichungen wurden im Handel nie als CD, sondern immer nur als LP angeboten. Für das Schallarchiv des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf liegen diese LPs inzwischen auch als digitalisierte CDs vor.

-Vol. 1 der Edition aller Mahler-Symphonien mit den Düsseldorfer Symphonikern-
Aufnahme: 18. – 23.11.2015, Tonhalle Düsseldorf
Label: Cavi-Music (Harmonia Mundi)
Veröffentlichungsdatum: 11. August 2016
Bestell - Nr: 4260085533497
Dirigent: Adam Fischer

Der Städtische Musikverein zu Düsseldorf hat mehrfach schon Aufnahmen in sein Schallarchiv übernommen, die im engeren Sinne mit dem Wirken des Konzertchores heutiger Tage nicht direkt in Verbindung stehen. Aber: Da der Musikverein bzw. seine Vorgänger historisch betrachtet die „Eltern“ der heutigen Düsseldorfer Symphoniker sind, und unser Orchester im Jahr 2014 sein 150jähriges Jubiläum feierte, nehmen wir diesen Umstand gerne zum Anlass, die jüngsten Aufführungen zweier Werke zu würdigen, die gleichwohl in einem direktem Kontext zu Düsseldorf, seinem musikalischen Umfeld, seinen Bürgern, seinem Orchester und damit auch zum Musikverein stehen. Die „Rheinische“ Symphonie des ehemaligen Düsseldorfer Musikdirektors steht in diesem Zusammenhang sicher außer Frage. Anders ist es mit der (so gezählten) 4. Symphonie, die fast 10 Jahre vor Schumanns rheinischen Jahren entstand. Wahr ist, dass diese d-moll-Symphonie in der Leipziger Urfassung zunächst einen schwierigen Stand bei Publikum und Kritikern hatte. Wahr ist aber auch, dass Schumann seine „Problempartitur“ in Düsseldorf gründlichst überarbeitete (1851), sie jedoch erst am 3. März 1853 (noch aus dem Manuskript) bei uns mit großem Erfolg selber zur Aufführung brachte. In der –wenn man so will- „rheinischen“ Fassung, eroberte sich das Werk die Konzertpodien der Welt bis zum heutigen Tage. Das mag man als Hauptargument betrachten, warum wir die 4. Symphonie unseres ehemaligen „Chefs“ in die vorliegenden Ausgabe des Schallarchivs aufgenommen haben. 2014 hat es übrigens vielfache Verwirrung darüber gegeben, welche Fassung zum Abschluss des diesjährigen Schumannfestes erklingen sollte. In mehreren Publikationen und Ankündigungen liest man von der „selten gespielten Leipziger Urfassung“. Tatsache bleibt –wie zu hören ist- dass auch Mario Venzago sich der populären „Düsseldorf-Version“ bediente.

© 2014 Remastering, Text+Layout: Rainer Großimlinghaus über Steinberg WaveLab 6.002
© 2014 by Düsseldorfer Symphoniker / Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e.V.

Schumann 3 & 4

Sorell
Dir.: Eugen Szenkár

Claudio Monteverdi „L’Incoronazione di Poppea“
Carl Maria von Weber “Der Freischütz”
-Auszüge-
Zylis-Gara, Dunn, Dominguez, Ernest, Ridderbusch,
Bode, Meven
Dir. : Günther Wich

von Bülow, Wilkening, Amon Amonsen, Bauer, Prochnow
Bach, Popien, Mammel, Flaig, Bittner, Abele, Berndt
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Dir.: Andrey Boreyko
-DVD-

UPC: 807280157598   ARTHAUS: 101575

 

Es ist der Ruf der „Unaufführbarkeit“, der dem „Manfred“ von Lord Byron und Robert Schumann vorauseilt, und –abgesehen von der Ouvertüre- so selten eine künstlerische Realisation wie Begegnung möglich macht. Düsseldorf, als Schumann-Stadt bekannt, stellte eine völlig neue Sichtweise ins Zentrum des Schumann-Jahrs 2010: die visuelle Umsetzung durch den Video-Künstler Johannes Deutsch. Dieses Unterfangen fand insoweit zusätzliche internationale Beachtung, als sowohl das ZDF als auch das Klassik-DVD-Label „ARTHAUS“ das höchst aufwendige Multimedia-Projekt in alle Welt verbreiteten.

Aber selbst die Beschränkung auf das reine Hörerlebnis scheint es uns wert, diese Produktion zusätzlich auch in das Schallarchiv des Musikvereins (Vol. 146) aufzunehmen. Der Manfred von 2010 ist im Gegensatz zum gleichen Werk unter der Leitung von John Fiore und mit Klaus Maria Brandauer (siehe Vol. 74) aus dem Jahre 2006 nicht nur theaternäher, sondern auch um einiges vollständiger und dem Text von Lord Byron in der Fassung von Karl Adolf Suckow engstens verpflichtet. Chor wie auch Orchester hatten sich in der Tonhalle den Vorgaben der visuellen Darstellung deutlich unterzuordnen, wobei der Chor sich auf dem Rang links und rechts einer großen Projektionsfläche aufteilte: jeweils mit allen Stimmgruppen. Probentechnisch wie klang-organisatorisch bedeutete das eine von der üblichen Aufstellung in erheblicher Weise abweichende Herausforderung. Die Hintergrundgeräusche, die man beim genauen Hinhören immer dann wahrnimmt, wenn Orchester und Chor den vollen Klangraum beanspruchen, erklären sich aus den Lüftern der Beamer, die im ganzen Saal verteilt die Bildkunst von Johannes Deutsch projizierten: das Innenleben Manfreds, seine Umgebung und Visionen. Sänger wie Sprecher blieben nahezu unsichtbar.
Die Resonanz auf dieses Experiment war einhellig positiv; Nicht wenige Stimmen sagten später: “Man kann das Stück eigentlich nur so machen!“
Eine größere Anerkennung ist wohl kaum denkbar….

Dir.: John Fiore

Erich Wolfgang Korngold
"Concerto for Violin and Orchestra in D major, Op. 35"
Trusler
Dir.: Yasuo Shinozaki

„Second Sight, Subject Beautiful, Maracanenses, Syrinx Glam, Midnight Marauders, Roll That Stone, A Dance”
Dir.: Heike Beckmann
-auch als DVD erhältlich-

Varnay, Mödl, Zadek, Bjoner, Behrens, Talvela, Rothenberger, Hamari, Sukis, u.a.
Dir.: Quennet . Erede . Patané . Schneider . Urbón . Wallat . Kulka . Fiore u.a.

Kozub, Wimberger, Meven, Brenneis, Ernest, Varnay, Nimsgern, Behrens, Karén, Kastu, Feldhoff, u.a.
Dir.: Günther Wich, Arnold Quennet, Peter SchneiderPortrait „Ursula Schröder-Feinen“

Varnay, Madeira, Zadek, Symonette, van der Lugt, Mödl, Tarrés
Dir.: Arnold Quennet

Wiederveröffentlichung 2002 EMI 5 75664 2 2 CD © 1975 Schumann: Romanzen und Balladen Der Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Hartmut Schmidt

Neuauflage 2003

Moser, Gedda, Fassbaender, Wewel
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Henryk Czyz

Pergamenchikov, E. Sheriff
Dir.: Noam Sheriff

Oppitz
Dir.: John Fiore

Donath, Soffel, Gedda, Fischer-Dieskau
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Bernhard Klee

Wiederveröffentlichung 1996 EMI 5 65830 2 2 CD © 1983 Schumann: Requiem op. 148 Mozart: Requiem KV 626 Cherubini: Requiem Donath . Soffel . Gedda . Fischer-Dieskau . Ludwig . Tear . Lloyd Der Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Philharmonia Chorus London Düsseldorfer Symphoniker Philharmonia Orchestra Bernhard Klee . Carlo Maria Giulini . Riccardo Muti

Neuauflage 1996

 

Wiederveröffentlichung 1996 EMI 5 65833 2 2 CD © 1983 Schumann: Requiem für Mignon op. 98b Verdi: Messa da Requiem; Faure: Requiem Adonian . Lindner . Georg . Fischer-Dieskau Scotto . Baltsa . Luchetti . Nesterenko Armstrong . Fischer-Dieskau Der Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Ambrosian Singers Edinburgh-Festival-Chorus Düsseldorfer Symphoniker Philharmonia Orchestra Orchestre de Paris Bernhard Klee . Riccardo Muti . Daniel Barenboim

Neuauflage 1996

 

Wiederveröffentlichung 2006 EMI 3509002 2 CD© 2006 Schumann: Messe . Requiem . Requiem für Mignon . Der Rose Pilgerfahrt Donath . Lövaas . Hamari . Altmeyer . Sotin . Fischer-Dieskau . Seiffert Shirai . Soffel . Gedda Der Chor des Städtischen Musikvereins Düsseldorf Düsseldorfer Symphoniker Berliner Philharmoniker Rafael Frühbeck de Burgos . Bernhard Klee . Wolfgang Sawallisch

Neuauflage 2006

Shirley-Quick
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
David Shallon

Habereder, Most, Protschka, Halem
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Heinrich Hollreiser

Hindemith, Schumann, Elgar, Kodaly, Turina, Offenbach
Live-Mitschnitte aus der Spielzeit 1988/1989
Crespo, Molberg, Scheibe, Warné, Reiner, Wolf, Esch
Dir.: David Shallon, Ferdinand Leitner

Moser, Soffel, Protschka, Meven, Berry
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Dir.: Bernhard Klee, Heinz Wallberg

Wiederveröffentlichung 2002 EMI 5 75667 2 2 CD © 1981 Schumann: Szenen aus Goethes „Faust“ Fischer-Dieskau . Mathis . Berry . Gedda . Daniels . Lövaas . Schwarz . Sharp . Gramatzki . Stamm Tölzer Knabenchor Der Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Düsseldorfer Symphoniker Bernhard Klee

Neuauflage 2003

Mathis, Schwarz, Gedda, Fischer-Dieskau
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Tölzer Knabenchor
Düsseldorfer Symphoniker
Bernhard Klee

Donath, Schwarz, Hollweg, Fischer-Dieskau
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Rafael Frühbeck de Burgos

Wiederveröffentlichung 2006 EMI 3509002 2 CD © 2006 Schumann: Messe . Requiem . Requiem für Mignon . Der Rose Pilgerfahrt Donath . Lövaas . Hamari . Altmeyer . Sotin . Fischer-Dieskau . Seiffert Shirai . Soffel . Gedda Der Chor des Städtischen Musikvereins Düsseldorf Düsseldorfer Symphoniker Berliner Philharmoniker Rafael Frühbeck de Burgos . Bernhard Klee . Wolfgang Sawallisch

Neuauflage 2006

Donath, Hamari, Altmeyer, Sotin
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Rafael Frühbeck de Burgos

Education/Ausblick

Das Orchester nimmt die Nachwuchspflege sehr ernst. In steter Zusammenarbeit mit Schulen werden fächerübergreifend Themen rund um Musik und Komponisten behandelt und es finden Workshops für junge Komponisten statt. Schulbesuche von einzelnen Musikern gehören ebenso zum Alltag der Symphoniker, wie Probenbesuche von Schulklassen. Seit der Spielzeit 2001/2002 bieten die Düsseldorfer Symphoniker an verschiedenen Vormittagen Jugendkonzerte an, die von den Dirigenten moderiert werden. Eine besondere Stellung nimmt das von Ernst von Marschall betreute Jugendsinfonieorchester (JSO) der Tonhalle Düsseldorf ein. Zahlreiche Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker begleiten die einzelnen Orchestergruppen als lehrende Turoren, wobei die jährlichen Konzerte herausragende Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit zeigen.

Schließlich möchte das Orchester auch außerhalb seines traditionellen Wirkungskreises ein Orchester für Düsseldorf sein. So spielten die Symphoniker im Düsseldorfer Rheinstadion und traten mit Rock- und Jazzgrößen wie Klaus Doldinger und Doro Pesch gemeinsam in der Tonhalle auf. Eine vielseits beachtete CD-Produktion mit „phonehaeds“ belegt dies.

Als Fazit möchten wir nicht vergessen, dass der Städtische Musikverein stolz auf „sein“ Orchester ist, stolz auf die langen Jahre der gemeinsamen Geschichte zurückblickt und dabei den Blick nach vorne mit der Hoffnung auf viele weitere musikalische Gemeinschaftserlebnisse verbindet.

Manfred Hill
– Ehrenvorsitzender –

Stand Januar 2026