
Der ungarische Dirigent tritt seit Jahren als leidenschaftlicher Verfechter von Freiheit und Menschenrechten auf und nutzt die internationale Öffentlichkeit regelmäßig für wichtige Botschaften zu Humanität und Demokratie. Der Menschenrechtspreis der Tonhalle geht auf seine Initiative zurück, dieses gemeinsame gesellschaftliche Engagement eines Konzerthauses und seines Ersten Konzertdirigenten ist in Deutschland beispiellos. Bisherige Preisträger waren u. a. der türkische Kulturförderer und Menschenrechtsaktivist Osman Kavala (2022), der russische Menschenrechtler Sergej Lukaschewski (2024) und die palästinensisch-jüdischen Aktivisten Joanna Hassoun und Shai Hoffmann, die sich für Verständigung im Nahostkonflikt einsetzen (2025).