Lebenslauf

Lebenslauf/Chronik: Geschichte - Daten - Episoden

zusammengestellt von Manfred Hill


Dieser „Lebenslauf“ enthält eine Vielzahl wichtiger Daten und Ereignisse aus der bald 200-jährigen Geschichte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf und in seinen einführenden Erläuterungen zahlreiche Informationen über das frühe Musikleben und die Kulturgeschichte der Stadt Düsseldorf, die teilweise eng mit der Geschichte des Städtischen Musikvereins verknüpft sind.
Sämtliche Düsseldorfer Niederrheinischen Musikfeste finden sich hier mit ihren kompletten Programmen. Belegt durch viele Zitate und Briefe wird die Wirkungszeit der Düsseldorfer Musikdirektoren Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann besonders ausführlich beschrieben und es sind die Daten aller künstlerischen Leiter des Chores, aller Musikdirektoren sowie aller Konzertreisen aufgeführt.
Des Weiteren sind alle Uraufführungen, viele Erstaufführungen und Konzerte zu besonderen Ereignissen benannt. Die Konzerte des Chores ab dem 1. 1. 1978 sind vollständig aufgeführt. Dazu findet der Leser Details und statistische Angaben aus dem Vereinsleben. Viele der Eintragungen enthalten Hintergrundinformationen zum jeweiligen Ereignis. Fast alle Bilder in diesem Lebenslauf sind mit einem Vergrößerungs-Tool versehen. Der größte Teil der Bilder unter der Überschrift „Was“ stammt aus den Beständen des Musikvereins, in anderen Fällen ist die Quelle benannt.
Eine lückenlose und tagesaktuelle Auflistung aller Chorkonzerte, Ur- und Erstaufführungen findet der Leser im Bereich „GALERIE“ auf der Internetseite des Chores (www.musikverein-duesseldorf.de). Die Daten aller Aufführungen von 1818 bis zum Jahre 2001 sind auch den Chronikbüchern I und II des Musikvereins (Rainer Großimlinghaus: Aus Liebe zur Musik) zu entnehmen. Diese Chronikbücher können über den Chor bezogen werden.
Name und Bild eines Dirigenten, der den Städt. Musikverein leitete oder eines Komponisten oder Dichters, der Namensgeber eines beschriebenen Kulturinstitutes ist wie der Internationalen Mendelssohn-Stiftung Leipzig, der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf, der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, der Clara und Robert Schumann-Gedenkstätte Düsseldorf und dem Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf.
Stichwort „Stadtgeschichte“ oder „Stadtgeschichte / Vereinsleben“ und Wappen der Stadt Düsseldorf: Hier findet der Leser Ereignisse zur Stadtgeschichte, die Zeittafeln der Stadtgeschichte und Ereignisse aus dem Vereinsleben des Musikvereins, die stadtgeschichtliche Bedeutung hatten oder erlangten.
Stichwort „Vereinsleben“ und Wappen des Musikvereins: Hier findet man Ereignisse aus dem Vereinsleben des Musikvereins
Hier findet man alles über die Konzertsäle in den Gartenlokalen von 1818 bis 1853 und über die erste Tonhalle von 1853 bis 1892
Hier findet man alles über die Geschichte der alten Tonhalle von 1892 bis 1944
Hier findet man alles über die Geschichte des Planetariums am Ehrenhof von 1926 bis 1948, der Rheinhalle von 1948 bis 1978 und der neuen Tonhalle von 1978 bis heute
1200
Einleitung
01
Januar
1200
Einleitung

(1) Zum Beginn dieser Chronik ist den Chronisten des Musikvereins aus den letzten zweihundert Jahren zu danken (siehe Quellennachweis). In dieser hier vorliegenden Sammlung, die der Autor "Lebenslauf" genannt hat, findet sich nun die Geschichte der Stadt in Kurzform und die des Musikvereins von den Anfängen bis heute ausführlich beschrieben.

Die Besonderheit dieses (Chronik)werkes liegt in seiner zeitbezogenen Sortierung. Für jeden Eintrag gibt es ein konkretes Datum, oftmals mit der Bennennung von Tag/Monat/Jahr. Die Daten in den Beiträgen mit dem Titel "Einleitung" und in den ersten beiden Zeittafeln haben nur eine Sortierfunktion.

Vor jedem Artikel befindet sich immer ein Bild, welches dem Artikelinhalt zuzuordnen ist wie z.B:

- Offizielles Wappen der Stadt = Reine Stadtgeschichte

- Offizielles Wappen des Musikvereins = Musikvereinsgeschichte, die aber auch mit der Stadtgeschichte verbunden sein kann

- Bild eines Dirigenten = Ereignis oder Geschichte im Zusammenhang mit dieser Person oder Konzertprogramm dieses Dirigenten

- Bild einer der drei Tonhallen = Geschichte der Düsseldorfer Tonhallen in vielen Einzelheiten

- Bild einer musikbezogenen Institution oder Bild dessen Gründers = Darstellung der Gründung oder der Bedeutung einer solchen Institution für die Stadt Düsseldorf und für den Musikverein

In der Internetversion sind alle Bilder beschriftet und vergrößerbar, für die Druckversion werden sie in der Regel am Schluss des jeweiligen Textbeitrages beschrieben.

Bild: Das Stadterhebungsmonument des Künstlers Bert Gerresheim in Düsseldorfs Altstadt am Burgplatz, ganz in der Nähe der Stiftskirche St. Lambertus. Rechts neben dem Monument verschwindet die Düssel unter der Erde und mündet in den Rhein.

01
Februar
1200
Einleitung

(2) Die Düsseldorfer Musikgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen lässt sich über mehr als 400 Jahre zurückverfolgen und belegen.

Einer Hochblüte in der Barockzeit folgte die recht wenig dokumentierte, eher „provinzielle" Zeit in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt dann eine erneute Blütezeit mit der Begründung der Niederrheinischen Musikfeste, die mit der Gründung des Städtischen Musikvereins im Jahre 1818 einher ging.

Um die Entwicklung dieser Musikgeschichte, aber auch die Leistung der Musikschaffenden in Düsseldorf in den letzten zweihundert Jahren zu beleuchten ist es unabdingbar darzustellen, auf welchem Boden diese Musikgeschichte entstanden und gewachsen ist.

Aus diesem Grunde findet der Leser, in einigen Einführungsartikeln mit dem Titel "Stadtgeschichte", die Geschichte Düsseldorfs seit der Stadterhebung bis zum 16. Jahrhundert dargestellt.

Um einen Bezug der musikgeschichtlichen Entwicklung zu derjenigen der Stadt herzustellen findet man außerdem, über die ganze Chronik verteilt, eine Zeittafel zur Stadtgeschichte, die die in den Artikeln nachfolgende jeweilige Epoche behandelt.

Bild: Die Stadterhebungsurkunde aus dem Jahre 1288 - Abschrift aus dem Jahre 1804 - Stadtmuseum Düsseldorf

01
März
1200
Einleitung

(3) In den dann folgenden Artikeln mit dem Titel "Einführung-Stadtgeschichte" wird die Zeit des 16., 17. und 18. Jahrhunderts etwas ausführlicher beleuchtet.

Der Leser kann sich durch die chronologisch angeordneten Einträge in diese spannende Zeit der Stadtgeschichte hineinversetzen und es wird bewusst, dass in der damaligen Zeit der Grundstock für die Geschichte der Stadt als Verwaltungs- und Wirtschaftsmetropole mit großem kulturellem Hintergrund gelegt wurde.

Bild: Düsseldorf in einer Zeichnung zum Ende des 16. Jahrhunderts, links der Turm St. Lambertus, in der Mitte das Gebäude ist der Komplex des Schlosses.

01
April
1200
Einleitung

(4) Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts findet sich eine ausführliche Dokumentation der musikgeschichtlichen Entwicklung Düsseldorfs aus dem Blickpunkt des Städtischen Musikvereins.

Alle Niederrheinischen Musikfeste werden komplett dargestellt (siehe nächsten Einleitungseintrag unter (5)). Alle Konzertprogramme von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann sind nachlesbar und es gibt eine Vielzahl von weiteren Informationen aus dieser, für die Düsseldorfer Musikgeschichte, so überaus bedeutenden Zeit. Viele Briefe von Felix Mendelssohn und seiner Familie sind nachlesbar und die teilweise tragische Geschichte um Robert Schumann wird ausführlich behandelt.

Die Biographien aller Musikdirektoren, Generalmusikdirektoren und Chordirektoren befinden sich selbstverständlich ebenfalls in dieser Chronik.

Die Entstehung der Düsseldorfer Symphoniker wird erzählt und mit einigen Originaldokumenten dargestellt. Ebenso die Entwicklung und Geschichte der verschiedenen "Tonhallen" Düsseldorfs vom Gartensaal am Flinger Steinweg über die Tonhalle mit dem großartigen Kaisersaal, über die Rheinhalle bis zur Tonhalle am Rheinufer.

Außerdem findet der Leser in dieser Chronik eine Vielzahl von Kurzbiographien vieler Komponisten und reproduzierender Künstler vor allen Dingen aus dem 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Autor hat sich für diese Kurzbiographien entschieden, weil bei vielen heute fast vergessenen Komponisten des 19. Jahrhunderts die vielfältigen Beziehungen zu den damaligen Düsseldorfer Musikdirektoren in der Kurzbiographie des jeweiligen Künstlers deutlich werden. Außerdem haben diese Künstler das Konzertleben dieser Epoche belebt und zur Bedeutung der Niederrheinischen Musikfeste und zur Entwicklung des Städtischen Musikvereins in erheblichem Maße beigetragen. Die ganz großen Komponisten sind, der Vollständigkeit halber, in der Regel nur mit ihren wichtigsten Lebensdaten benannt.

Bild: Originalplakat vom 15.5.1853 zu einem Konzert unter der Leitung von Ferdinand Hiller, Julius Tausch und Robert Schumann.

Anhang