Archiv

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Der Städtische Musikverein verfügt über ein international renommiertes Archiv. Dieses im Besitz des Vereins befindliche Archiv wurde - vertraglich abgesichert - an das Heinrich-Heine-Institut zur Pflege und Bearbeitung übergeben. Für die Schumann- und Mendelssohn-Forschung ist der Bestand dieses Archives von unschätzbarer Bedeutung.
In den 70er- Jahren bestand die Gefahr, dass der Nachlass von Robert Schumann aus Deutschland nach Japan verkauft werden sollte. Der Städtische Musikverein begann, unter Federführung des damaligen Schatzmeisters Manfred Hill,  mit einer großen und erfolgreichen Sammelaktion, kaufte mit dem Erlös einige Schumann-Autographen (u.a. den Autograph von "Der Rose Pilgerfahrt") und einige Schumannsche Heine-Vertonungen und initiierte damit Aktivitäten der Städte Düsseldorf und Bonn. So konnte der Schumann-Nachlass für Deutschland und Düsseldorf gerettet werden. Die Autographen sind in Düsseldorfs Heinrich-Heine-Institut auf der Bilker Straße zu besichtigen.

 

Chronik - Jubiläumsschriften

Über die Geschichte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf gegr. 1818 liegen sowohl eine Chronik in drei Bänden ("Aus Liebe zur Musik") sowie auch mehrere Jubiläumsschriften vor. Die Bände enthalten außer einer Vielzahl von höchst interessanten Artikeln aus der Geschichte bis zur Neuzeit auch eine Auflistung aller Konzerte, die der Städtische Musikverein in den 200 Jahren seines Bestehens aufgeführt hat. In dieser Auflistung findet der Leser sowohl die in jedem Konzert aufgeführten Werke als auch Angaben über die Dirigenten, die Orchester, die Solisten und die Aufführungsorte.

Macher dieser einmaligen Chronik ist und war der langjährige Bibliothekar und Pressereferent des Chores, Herr Rainer Großimlinghaus. Herrn Großimlinghaus ist in aller Form für diese enorme Arbeit zu danken. Die von ihm realisierten beiden Bücher haben für den Chor und für viele musikgeschichtlich interessierte Leser einen unschätzbaren Wert. Die Chronikbücher wurden ausschließlich unter Mithilfe von Chormitgliedern erstellt. Unverzichtbare Zubringerarbeit und Hilfe leisteten Dorothee Weber, Bernhard Jahn, Ingrid Gareis, Jens Billerbeck, Kunibert Jung, Hans Zimmermann, Annebärbel Bierbach. Englische Übersetzungen wurden von Dr. Romana Elisabeth Lenzen-Großimlinghaus und von Lyndon Woodside realisiert. Die neuen Medien zum Ende des 20. und zum Beginn des 21. Jahrhunderts eröffneten die Möglichkeiten, die geschichtliche Darstellung des Musikvereins zusammenfassend in eine digitale Form zu bringen. Eine von Prof. Dr. Thomas Ostermann im Jahre 2001 installierte erste Homepage mit einigen wenigen Seiten wurde dann ab dem Jahre 2002 durch Manfred Hill zum multifunktionalen Handwerkszeug der gesamten Verwaltung des Chores und des Vereins umgebaut. Innerhalb dieser Homepage entstand dann auch der sog. "Lebenslauf", die Chronik des Musikvereins. Auf mehr als 1.100 Seiten wird die geschichtliche Entwicklung Düsseldorf, vor allen Dingen unter musikalischen Aspekten, beleuchtet und mit der Musikvereinsgeschichte verknüpfend zusammengefasst. Es entstand ein vielbeachtetes Werk auf das, wegen der umfassenden Darstellung der Entwicklung der Musik im Rheinland des 19. Jahrhunderts, von fachlich interessierter Seite vielfältig zurückgegriffen wird..

Im Laufband sehen Sie die vielfältigen Publikationen. Wenn Sie links auf den Pfeil oder den Rand des Laufbandes gehen werden alle Publikationen sichtbar und sind auch mit einem Klick vergrößerbar. Hier die Auflistung der einzelnen Veröffentlichungen:

1
"Aus Liebe zur Musik"
2
"Aus Liebe zur Musik"
3
"Aus Liebe zur Musik"
4
100 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf von W.H. Fischer
5
Fortsetzung der Chronik zum 100 jährigen Jubiläum von W.H. Fischer
6
Fortsetzung der Chronik zum 100 jährigen Jubiläum von W.H. Fischer
7
150 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
8
175 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
9
200 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf von Manfred Hill
10
Festbuch zum 200 jährigen Jubiläum des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
11
Der Bürger erhebt seine Stimme von Nina Sträter
12
Chorszene 1/90
13
Chorszene 1/08
14
Die Düsseldorfer Tonhalle oder "Das tönende Planitarium"
15
Festschrift aus Anlass der Wiederaufstellung des Düsseldorfer Denkmals für Felix Mendelssohn Bartholdy
  1. „Aus Liebe zur Musik“ Band I Rainer Großimlinghaus © 03.1989, Chronologie aller nachweisbaren Konzerte 1818 - 1988 Erstmalige Zusammenfassung aller Konzerte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf nach dem Erkenntnisstand von 01.1989. Grundlage waren die vorhandenen Programmhefte sowie Saison-Übersichten. Ferner die Festschrift „100 Jahre Musikverein 1818 – 1918“, Autor: Wilhelm Hubert Fischer © 1918 + Nachträge 1926 + 1929. Im Detail sind in diesen -3- Festschriften alle Niederrheinischen Musikfeste in Düsseldorf, Köln, Wuppertal-Elberfeld und Aachen von 1818 – 1929 aufgeführt, und zwar mit Angabe der dargebotenen Werke, der Dirigenten und Solisten. Ferner finden sich alle Konzertprogramme des Städtischen Musikvereins unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy (1833 – 1835), Robert Schumann (1850 – 1853) sowie Karl Panzner (1908 – 1918 und in Fortschreibung bis 1929).Problematisch ist die „Zusammenstellung der Werke, welche in den Konzerten des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf und in den Niederrheinischen Musikfesten in Düsseldorf aufgeführt wurden“. Diese Zusammenstellung ist nach Komponisten alphabetisch geordnet und leider weder vollständig noch fehlerfrei (besonders hinsichtlich der Datums-Angaben). Mehrfache Aufrufe, ggf. aufgetauchte Programmhefte oder vergleichbare Hinweise dem Musikverein zur Datenabklärung bzw. –ergänzung zur Verfügung zu stellen blieben leider (Stand 2018) recht erfolglos. Die Nachweislücken beziehen sich hauptsächlich auf die Zeiten 1818 – 1833, 1835 – 1850 und 1853 – 1908. Ausgenommen hiervon sind die Niederrheinischen Musikfeste, deren Programme lückenlos überliefert sind.
  2. „Aus Liebe zur Musik“ Band II Rainer Großimlinghaus © 08.2001 - Fortschreibung der Aufführungs-Chronologie 1988 – 2001 Zusammenfassung der Konzertaktivitäten des Konzertchores der Landeshauptstadt Düsseldorf  im In- und Ausland sowie Korrektur der bis dahin erkennbaren Fehler in Band I. Beide Bände (I + II) dienen als Vorbereitung auf die digitale Erfassung der Chronik (Lebenslauf) des Städtischen Musikvereins durch Manfred Hill, die auf der Website des Musikvereins ( www.musikverein-duesseldorf.de ) veröffentlicht wird.
  3.  „Aus Liebe zur Musik“ Band III Rainer Großimlinghaus © 03.2018 - Darstellung des Schallarchivs (Stand 2018) mit Abbildungen aller Cover, Texte und Zusatzinformationen. Bereits im Jahre 2009 wurde erstmalig der bis dahin vorhandene Schallarchiv-Bestand als analoge Buchveröffentlichung dem Archiv des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu den Vorläuferbänden I + II handelt es sich hierbei um Einzelausgaben, die nicht in den Verkauf bzw. eine Verteilung unter den Mitgliedern des Chores bestimmt sind. Diese Buchzusammenfassung ist als analoger Bestandteil des Archivs zu betrachten (Findbuch) und schließt die Arbeit des Begründers und Verwalters des Schallarchivs, Rainer Großimlinghaus, ab. Über das offizielle Archivexemplar hinaus wurden je ein Buch der Robert-Schumann-Hochschule, Herrn Prof. Dr. Dr. Kalisch, dem Heinrich-Heine-Institut, Frau Dr. Brenner-Wilczek und dem Stadtarchiv/Musikbibliothek, Herrn Thomas Kalk zur Verfügung gestellt. Das Buch beinhaltet zusätzlich Artikel, Gedanken und Korrespondenzen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf im ausgehenden XX. und beginnenden XXI. Jahrhundert stehen. Diese teilweise sehr persönlichen Ausführungen stellen nicht die Meinung/Wertung des Vereins, sondern eine sehr private Sichtweise des Verfassers dar.
  4. „100 Jahre Städtischer Musikverein Düsseldorf“  Wilhelm Hubert (W.H.) Fischer © 1918 - Festschrift zur hundertjährigen Jubelfeier des Städtischen Musikvereins Düsseldorf und zum hundertjährigen Bestehen der Niederrheinischen Musikfeste. Diese im Oktober 1918 veröffentliche Festschrift ist eine erste Zusammenfassung der Aktivitäten des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf von seiner Gründung bis zum 100jährigen Jubiläum. Es wird vom Chronisten, dem langjährigen Vorstandsmitglied (Verwaltungsrat/Geschäftsführer, Direktorium) und aktiven Chorsänger (Bass) Wilhelm Hubert Fischer auszugsweise aber eindrücklich beschrieben, in welcher Weise der Musikverein Bestandteil des Konzertlebens der Stadt Düsseldorf wurde und war. Somit bilden die Ausführungen schlaglichtartig auch einen Einblick in die kulturelle Entwicklung der Stadt und darüber hinaus. Die Probleme, die sich in der Erfassung einer über 100 Jahre bemessenden Datenfülle ergaben, mag auch mit Blick auf die rein analoge Bearbeitung zu erklären sein, zumal –da kein anderer Name bis 1929 auftaucht- es sich bei „W.H.Fischer“ um einen „Einzelkämpfer“ zu handeln scheint.
  5. „Festschrift zum 95. Niederrheinischen Musikfest Düsseldorf 1926“ -  Wilhelm Hubert (W.H.) Fischer © 05.1926 Fortschreibung der Chronik der Musikfeste (1914 – 1926) wie auch der Konzerttätigkeit des Städtischen Musikvereins (1918 – 1926) mit Angabe aller Werke, Dirigenten und Solisten.
  6. „Festschrift zum 98. Niederrheinischen Musikfest Düsseldorf 1929“ -  Wilhelm Hubert (W.H.) Fischer © 09.1929 Fortschreibung der Chronik der Musikfeste (1926 – 1929) wie auch der Konzerttätigkeit des Städtischen Musikvereins (1926 – 1929) mit Angabe aller Werke, Dirigenten und Solisten. Erstmals werden neben den „Musikvereins-Konzerten“ auch „Sinfonie-Konzerte“, „Sonder-Konzerte“ und „Kammer-Konzerte“ gesondert aufgeführt.
  7. Festschrift zum 150. Jubiläum © 09.1968- herausgegeben von Hanspeter Krellmann im Auftrag des Städtischen Musikvereins. Autoren: Helmut Heißenbüttel, Peter Härtling, Hans J. Fröhlich, Julius Alf
  8. Festschrift zum 175. Jubiläum © 04.1994 - Johanna Becker Redaktionelle Leitung. Autoren: Johanna Becker, Jens Billerbeck, ein stiller "Beobachter", James Conlon, Susanne Cramer, Sebastian Feldmann, Wolfram Goertz, Kunibert Jung, Reinhard Kaufmann, Bernhard Klee, Peter Korfmacher, Gisela Kummert, Gisela Labschies, Magdalene Liebig, Klaus-Peter Pfeiffer, Waltraud Rexhaus, Konstanze Richter, Hartmut Schmidt, Sybille Vogt.
  9. Internet-Musikgeschichte der Stadt Düsseldorf und des Musikvereins von Manfred Hill © 2019 (1.100 Seiten mit 1.800 Bildern)
  10. Festbuch "MusikVereint" zum 200. Jubiläum (Georg Lauer, Prof. Dr. Wolfgang Koch, Dr. Karl-Hans Möller, Erich Gelf, Udo Kasprowicz) © 04.2018 - Erschienen im Verlag Dohr Köln, ISBN 978-3-86846-149-7 - - 2018 ist das Jahr, in dem der Städtische Musikverein seinen 200ten Geburtstag feiert! Es steht unter dem Motto „Musik vereint“. So hat eine Festbuch-Redaktion aus Mitgliedern des Chores auch das im Kölner Verlag Dohr erschienene Buch überschrieben, das zum Festkonzert mit Felix Mendelssohn Bartholdys PAULUS  am 20. April in der Tonhalle den Gästen überreicht werden konnte. Beiträge von Gastautoren sowie Mitgliedern des Chores befassen sich darin mit den Quellen seiner Gründung und der Verortung des Vereins in seiner Heimat Düsseldorf. Neben Einführungen in weitere Konzerte des Festjahres erhalten unsere Leser(innen) Einblick, wie die Choristen ihr Hobby pflegen und wie die Liebe zur Musik schon im frühen Kindesalter grundgelegt werden kann.
  11. „Der Bürger erhebt seine Stimme“  Dr. Nina Sträter © 09.2018 Der Städtische Musikverein zu Düsseldorf und die bürgerliche Musikkultur im 19. und 20. Jahrhundert (Schriften zur Politischen Musikgeschichte, Band 1)- Wissenschaftliches Sachbuch der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf - Erscheinen im Verlag V & R Academic Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht V&R unipress. Schriften zur Politischen Musikgeschichte 1: Der seit zwei Jahrhunderten aktive Düsseldorfer Musikverein hat durch seine Beteiligung an den Niederrheinischen Musikfesten und seinen Einfluss auf die städtische Kulturpolitik das musikalische Leben der Stadt nachhaltig geprägt. Die Betrachtung seines Wirkens erlaubt Rückschlüsse auf das kulturelle Selbstverständnis der vereinstragenden bürgerlichen Schicht und zeigt ausgehend von Programmgestaltung, Organisationsstruktur und der Interaktion mit Berufsmusikern exemplarisch, wie sich Vertreter der bürgerlichen Musikkultur im 19. und 20. Jahrhundert auf dem zunehmend professionalisierten Musikmarkt positioniert haben.
  12.  Ausgabe der Musikvereins-Zeitung "ChorSzene" ab 1981 (Rainer Großimlinghaus/Bernhard Jahn)
  13. Ausgabe der Neuauflage der Musikverein-Zeitung "ChorSzene" als "Neue ChorSzene" ab 2004 unter Redaktionsführung von Georg Lauer.
  14. Die Düsseldorfer Tonhalle oder "Das tönende Plnetarium" © 2003 Gesellschaft der Freunde und Förderer der Düsseldorfer Tonhalle e.V. - Redaktionsleitung Dr. Edgar Jannott ISBN 3.00-011320-7. Das Buch mit den Autoren Dr. Edgar Jannott, Dr. Jörg A. E. Heimeshoff, Dr. Ewald Hilger, Dipl. Ing. Frank Schwerdtner, Dr. Thomas Schatten, Hans Hubert Schieffer, Manfred Hill, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Heinrich Riemenschneider, Dr. Helmut Ricke, Norbert Liehr enthält neben vielen interessanten Beiträgen zur Tonhalle und deren Umfeld auch eine Darstellung der Geschichte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf e.V. im Umfang von ca. siebenundzwanzig Seiten.
  15. Festschrift aus Anlass der Wiederaufstellung des Düsseldorfer Denkmals für Felix Mendelssohn Bartholdy © 2012 - Herausgegeben vom Förderverein zur Wiederaufstellung des Mendelssohn-Denkmals e.V., Zusammengestellt von Manfred Hill. Autoren: Dr. Edgar Jannott, Prof. Bernd Kortländer, Prof. Dr. Yvonne Wasserloos, Manfred Hill, Adrian Bedoy-Alwinde Jokisch. Die Festschrift beleuchtet die wechselvolle Geschichte des Düsseldorfer Mendelssohn-Denkmals von seiner Errichtung im Jahre 1901, der Entfernung aus dem öffentlichen Raum durch die Nazis im Jahre 1936 und der Zerstörung und Einschmelzung im Jahre 1940, aber auch und vor allem der Wiedererrichtung im Jahre 2012 durch eine reine Bürgerinitiative.

Weitere Publikationen aus dem Bereich des Düsseldorfer Musiklebens: Niederrheinische Musikfeste - Orchesterjubiläen - Schumann - Mendelssohn

1
Symphonie - 700 Jahre Musik in Düsseldorf;
2
Geschichte und Bedeutung der Niederrheinischen Musikfeste in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts
3
Nachtlied - Robert Schumann
4
Düsseldorfer Symphoniker 1864 - 1964
5
Orchesterjubiläum Blatt 1 - 1914
6
Orchesterjubiläum Blatt 2 - 1914
7
Schumanns Rheinische Jahre
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Die Musikalien des Düsseldorfer Musikvereins 1801 - 1929

 

Im Juni 1996 erschien im Verlag J. B. Metzler, Stuttgart-Weimar, ein Buch von Dr. Susanne Cramer mit folgendem Titel:
"Die Musikalien des Düsseldorfer Musikvereins 1801 bis 1829".

Es handelt sich hierbei um den Katalog Band 6 aus dem Archiv des Heinrich-Heine-Institutes, herausgegeben von Prof. Joseph A. Kruse im Jahre 1994, in dem der von Dr. Susanne Cramer aufbereitete Notenbestand des Musikvereins aus den Jahren 1801-1829 katalogisiert wurde (siehe auch Eintrag in Lebenslauf/Chronik von 7.1993).

Aus der Einleitung des Werkes zitieren wir wie folgt:

"Der Notenbestand aus dem Archiv des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf ist ein musikhistorisch bedeutsames Zeugnis sowohl für die Düsseldorfer Musikgeschichte und die dort abgehaltenen Niederrheinischen Musikfeste als auch generell für das bürgerliche Musikvereinswesen und die damit verbundene Aufführungspraxis im 19. Jahrhundert. Der Bestand umfasst gedruckte und handschriftliche Aufführungsmaterialien zu größeren Chor- und Orchesterwerken. Die Noten stammen aus dem gesamten 19. und frühen 20. Jahrhundert, wobei das zeitliche Spektrum auf der einen Seite durch die Originalausgabe zu dem Oratorium "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von Joseph Haydn aus dem Jahre 1801, auf der anderen Seite durch die Originalausgabe zu dem Requiem op. 47 von Lothar Windsperger aus dem Jahre 1929 begrenzt wird. Unter dem Notenmaterial befinden sich zahlreiche rare Früh-und Erstdrucke zu Werken von Bach, Händel, Haydn, Beethoven, Mozart, von Weber, Spohr, Spontini und Cherubini aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Werke der folgenden Generationen liegen überwiegend in Erstausgaben vor. Daneben befinden sich in dem Bestand wertvolle Uraufführungsmaterialien zu Werken der Düsseldorfer Musikdirektoren Mendelssohn, Rietz, Hiller, Schumann und Tausch sowie anderer Komponisten, die bei den Düsseldorfer Musikfesten mitwirkten. Der Bestand umfasst mehrere tausend Bände und füllt knapp 100 Regalmeter..."

Frau Dr. Susanne Cramer wurde die Arbeit durch Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglicht und sie wurde u.a. in ihrer Arbeit unterstützt von Prof. Klaus Wolfgang Niemöller, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Köln, Prof. Joseph A. Kruse, Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, Dr. Bernhard R. Appel und Dr. Mathias Wendt, Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf.