Archiv

Chronik - Jubiläumsschriften

"Aus Liebe zur Musik"
"Aus Liebe zur Musik"
100 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf von W.H. Fischer
Fortsetzung der Chronik zum 100 jährigen Jubiläum von W.H. Fischer
Festschrift und Chronikbuch
in Fortführung der Chronik von 1918
von W.H. Fischer.
Fortsetzung der Chronik zum 100 jährigen Jubiläum von W.H. Fischer
Festschrift und Chronikbuch
in Fortführung der Chronik von 1926
von W.H. Fischer.
150 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
175 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
190 Jahre Städtischer Musikverein zu Düsseldorf von Manfred Hill
190 Jahre Städt. Musikverein zu Düsseldorf
570 Seiten Chronik und Düsseldorfer Musikgeschichte
von Manfred Hill
Chorszene 1/90
Chorszene 1/08
NeueChorszene 01/08


Über die Geschichte des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf gegr. 1818 liegen sowohl eine Chronik in zwei Bänden ("Aus Liebe zur Musik") sowie auch mehrere Jubiläumsschriften vor. Die Bände enthalten außer einer Vielzahl von höchst interessanten Artikeln aus der Geschichte bis zur Neuzeit auch eine Auflistung aller Konzerte, die der Städtische Musikverein in den bald 200 Jahren seines Bestehens aufgeführt hat. In dieser Auflistung findet der Leser sowohl die in jedem Konzert aufgeführten Werke als auch Angaben über die Dirigenten, die Orchester, die Solisten und die Aufführungsorte.

Macher dieser einmaligen Chronik ist und war der langjährige Bibliothekar und Pressereferent des Chores, Herr Rainer Großimlinghaus. Herrn Großimlinghaus ist in aller Form für diese enorme Arbeit zu danken. Die von ihm realisierten beiden Bücher haben für den Chor und für viele musikgeschichtlich interessierte Leser einen unschätzbaren Wert. Die Chronikbücher wurden ausschließlich unter Mithilfe von Chormitgliedern erstellt. Unverzichtbare Zubringerarbeit und Hilfe leisteten Dorothee Weber, Bernhard Jahn, Ingrid Gareis, Jens Billerbeck, Kunibert Jung, Hans Zimmermann, Annebärbel Bierbach. Englische Übersetzungen wurden von Dr. Romana Elisabeth Lenzen-Großimlinghaus und von Lyndon Woodside realisiert. Die neuen Medien zum Ende des 20. und zum Beginn des 21. Jahrhunderts eröffneten die Möglichkeiten, die geschichtliche Darstellung des Musikvereins zusammenfassend in eine digitale Form zu bringen. Eine von Prof. Dr. Thomas Ostermann im Jahre 2001 installierte erste Homepage mit einigen wenigen Seiten wurde dann ab dem Jahre 2002 durch Manfred Hill zum multifunktionalen Handwerkszeug der gesamten Verwaltung des Chores und des Vereins umgebaut. Innerhalb dieser Homepage entstand dann auch der sog. "Lebenslauf", die Chronik des Musikvereins. Auf mehr als 1.100 Seiten wird die geschichtliche Entwicklung Düsseldorf, vor allen Dingen unter musikalischen Aspekten, beleuchtet und mit der Musikvereinsgeschichte verknüpfend zusammengefasst. Es entstand ein vielbeachtetes Werk auf das, wegen der umfassenden Darstellung der Entwicklung der Musik im Rheinland des 19. Jahrhunderts, von fachlich interessierter Seite vielfältig zurückgegriffen wird..

Archiv

Mendelssohnzeichnung RathausDer Städtische Musikverein verfügt über ein international renommiertes Archiv. Dieses im Besitz des Vereins befindliche Archiv wurde - vertraglich abgesichert - an das Heinrich-Heine-Institut zur Pflege und Bearbeitung übergeben. Für die Schumann- und Mendelssohn-Forschung ist der Bestand dieses Archives von unschätzbarer Bedeutung.
In den 70er- Jahren bestand die Gefahr, dass der Nachlass von Robert Schumann aus Deutschland nach Japan verkauft werden sollte. Der Städtische Musikverein begann, unter Federführung des damaligen Schatzmeisters Manfred Hill,  mit einer großen und erfolgreichen Sammelaktion, kaufte mit dem Erlös einige Schumann-Autographen (u.a. den Autograph von "Der Rose Pilgerfahrt") und einige Schumannsche Heine-Vertonungen und initiierte damit Aktivitäten der Städte Düsseldorf und Bonn. So konnte der Schumann-Nachlass für Deutschland und Düsseldorf gerettet werden. Die Autographen sind in Düsseldorfs Heinrich-Heine-Institut auf der Bilker Straße zu besichtigen.

 

Die Musikalien des Düsseldorfer Musikvereins 1801 - 1929

 

Titelseite des im Verlag J. B. Metzler, Stuttgart-Weimar erschienenen Buches von Dr. Susanne Cramer: "Die Musikalien des Düsseldorfer Musikvereins 1801 bis 1829". Es handelt sich hierbei um den Katalog Band 6 aus dem Archiv des Heinrich-Heine-Institutes, herausgegeben von Prof. Joseph A. Kruse im Jahre 1994, in dem der von Dr. Susanne Cramer aufbereitete Notenbestand des Musikvereins aus den Jahren 1801-1829 katalogisiert wurde.

Im Juni 1996 erschien im Verlag J. B. Metzler, Stuttgart-Weimar, ein Buch von Dr. Susanne Cramer mit folgendem Titel:
"Die Musikalien des Düsseldorfer Musikvereins 1801 bis 1829".

Es handelt sich hierbei um den Katalog Band 6 aus dem Archiv des Heinrich-Heine-Institutes, herausgegeben von Prof. Joseph A. Kruse im Jahre 1994, in dem der von Dr. Susanne Cramer aufbereitete Notenbestand des Musikvereins aus den Jahren 1801-1829 katalogisiert wurde (siehe auch Eintrag in Lebenslauf/Chronik von 7.1993).

Aus der Einleitung des Werkes wollen wir wie folgt zitieren:

"Der Notenbestand aus dem Archiv des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf ist ein musikhistorisch bedeutsames Zeugnis sowohl für die Düsseldorfer Musikgeschichte und die dort abgehaltenen Niederrheinischen Musikfeste als auch generell für das bürgerliche Musikvereinswesen und die damit verbundene Aufführungspraxis im 19. Jahrhundert. Der Bestand umfasst gedruckte und handschriftliche Aufführungsmaterialien zu größeren Chor- und Orchesterwerken. Die Noten stammen aus dem gesamten 19. und frühen 20. Jahrhundert, wobei das zeitliche Spektrum auf der einen Seite durch die Originalausgabe zu dem Oratorium "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von Joseph Haydn aus dem Jahre 1801, auf der anderen Seite durch die Originalausgabe zu dem Requiem op. 47 von Lothar Windsperger aus dem Jahre 1929 begrenzt wird. Unter dem Notenmaterial befinden sich zahlreiche rare Früh-und Erstdrucke zu Werken von Bach, Händel, Haydn, Beethoven, Mozart, von Weber, Spohr, Spontini und Cherubini aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Werke der folgenden Generationen liegen überwiegend in Erstausgaben vor. Daneben befinden sich in dem Bestand wertvolle Uraufführungsmaterialien zu Werken der Düsseldorfer Musikdirektoren Mendelssohn, Rietz, Hiller, Schumann und Tausch sowie anderer Komponisten, die bei den Düsseldorfer Musikfesten mitwirkten. Der Bestand umfasst mehrere tausend Bände und füllt knapp 100 Regalmeter..."

Frau Dr. Susanne Cramer wurde die Arbeit durch Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglicht und sie wurde u.a. in ihrer Arbeit unterstützt von Prof. Klaus Wolfgang Niemöller, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Köln, Prof. Joseph A. Kruse, Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, Dr. Bernhard R. Appel und Dr. Mathias Wendt, Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf.