Erklärung der Rheinischen Bahngesellschaft zu den Vorfällen nach dem gestrigen SingPause-Konzert um 11.30 Uhr

In der RP von heute findet sich auf der Titelseite ein ausführlicher Bericht zu Vorkommnissen mit Busfahrern der Rheinbahn beim Rücktransport der Kinder der Selma-Lagerlöf-Schule. Wir von der SingPause, Frau Rossetto und ich, haben sehr bedauert, dass es zu den geschilderten Vorfällen kam und haben vor allen Dingen bedauert, dass die Kinder so spät wieder in ihrer Schule waren und dadurch auch das für alle wunderbare Konzerterlebnis getrübt wurde. Das in der RP erscheinende Zitat einer Mutter: "Aber die Rückfahrt hat uns die Lust auf die SingPause gründlich verdorben" müsste ganz sicher relativiert werden. Die SingPause ist ein Projekt der frühmusikalischen Bildung, welches über das ganze Schuljahr zweimal pro Woche in allen Schulen stattfindet. Das gestrige Konzert ist der krönende Abschluss einer von unseren Singleiter/-innen intensiv und mit hohem Engagement durchgeführten Bildungsanstrengung für ca. 12.000 Düsseldorfer Grundschulkinder.

Die Konzerte sind eine logistische Herausforderung, die federführend von Frau Rossetto bewältigt wird und von mir helfend unterstützt wird. In diesem Zusammenhang finden intensive Planungsgespräche mit der Rheinbahn statt und wir können, aus unseren bisherigen Erfahrungen heraus, die Mitarbeiter/-innen der Rheinbahn für ihren ordnenden Einsatz an den Bahnhöfen und Haltestellen der Tonhalle, der Heinrich-Heine-Allee, dem Hauptbahnhof und an Nord- und Sternstraße nur in den höchsten Tönen loben. Nach den Rückmeldungen aus den letzten Jahren wird dort einfühlsam, behutsam und sehr professionell mit den Kindern umgegangen und wir mussten auch glücklicherweise noch keinerlei Unfälle oder sonstige Vorkommnisse vermelden. Bedauerlich ist es, dass durch den geschilderten Vorfall alles ins Negative gezogen wird. Es bleibt ein Faktum, dass sichere und behütete Transporte der Kinder von der Rheinbahn gewährleistet sind und bleiben.

Nachstehend findet der Leser die erste Stellungname des zuständigen Abteilungsleiters Verkehrsmanagement, Herrn Uwe Rogoczinski-Ramrath:

"Sehr geehrter Herr Hill,
wie Ihnen schon Herr Fechner mitgeteilt hat sind hier mehrere Dinge schief gelaufen.

1. Unser Fahrer hat sich falsch verhalten und wird von uns zur Rechenschaft gezogen.
2. Wir hatten einen defekten Bus zu beklagen, den die Lehrer auf „Dienstfahrt“ vorbeifahren sahen.
3. Es kamen 4 Schulklassen gleichzeitig zur Haltestelle Heinrich-Heine-Allee und verlangten die sofortige Mitfahrt mit unserem Bus.

Ich möchte Ihnen nochmals mein Bedauern ausdrücken, dass Sie diesmal mit unserer Leistung nicht zufrieden waren und möchte mich dafür entschuldigen. Ich darf Ihnen versichern, dass wir beim nächsten Mal wieder in der gewohnten Qualität für Sie und die Kinder da sein werden.

Besten Gruß
Uwe Rogoczinski-Ramrath"

Manfred Hill
-Vorsitzender-
am 5.6.2014 - 17.45 Uhr