Felix Mendelssohn Bartholdy

Opernabend im Stadttheater unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy:

Heinrich Marschner (Bild): "Der Templer und die Jüdin"

Diese Aufführung wurde am 3. 11. 1834 wiederholt.

Bild und Kurzbiographie: Heinrich Marschner (* 16. August 1795 in Zittau; † 14. Dezember 1861 in Hannover) war ein Komponist der Romantik, Kapellmeister in Dresden und Leipzig, ab 1831 Leiter der Hofkapelle Hannover. Zeitlebens stand er im Schatten Richard Wagners. Heinrich August Marschner wurde als Sohn böhmischer Handwerker geboren. Schon früh begann er zu komponieren und wurde unter die Fittiche seines Mentors, des Thomaskantors Johann Gottfried Schicht genommen. Im Jahre 1817 wurde er der Musiklehrer des Grafen Zichy in Preßburg. Während dieser Jahre begann er seine ersten Opern zu schreiben. So entstanden unter anderem die Oper "Heinrich IV." und "D’Aubigné", welche unter Carl Maria von Weber 1820 in Dresden uraufgeführt wurde. Im Jahre 1821 zog er nach Dresden, wo er von 1824 an Musikdirektor an der dortigen Oper war. Erfolglos wurde 1825 in Dresden das komische Singspiel "Der Holzdieb" uraufgeführt, seine bereits 1822 vollendete große Oper "Lucretia", deren Vorbild Gaspare Spontinis "Vestalin" war, kam dann mit seiner Frau Marianne geb. Wohlbrück in der Titelrolle in Danzig heraus. Seinen Durchbruch als weithin anerkannter Komponist erzielte Marschner 1828 mit "Der Vampyr" und 1829 mit "Der Templer und die Jüdin" (beide Libretti: August Wilhelm Wohlbrück) am Leipziger Stadttheater. 1831 wurde er Hofkapellmeister der Oper in Hannover. Während seiner Zeit in Hannover schuf er auch sein bedeutendstes Werk, den "Hans Heiling", welches ein Schlüsselwerk der deutschen romantischen Oper werden sollte. Das Libretto dazu lieferte der Sänger und Schauspieler Philipp Eduard Devrient.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Marschner