Gedenkkonzert für die in der Nazizeit verfolgten Sinti und Roma

Sonderkonzert: Adam Fischer mit Mozarts Requiem
Er ist seit je einer, der über den Horizont der Kunst hinausblickt, der sich einmischt auch in gesell‐schaftliche Belange: Adam Fischer. Als Dirigent ist der Ungar Gast in den großen Opern- und Konzerthäusern der Welt, von Bayreuth über die Scala bis hin zur MET – am 03. Mai ist der Ausnahmedirigent mit Mozarts Requiem in Gedenken an die in der NS-Zeit verfolgten Sinti und Roma zu Gast in der Tonhalle.

2007 übernahm Adam Fischer die künstlerische Leitung der Budapester Oper, die er aber nach nur zwei Jahren tief enttäuscht niederlegte: Die Einmischung der rechtskonservativen Regierung in den Musikbetrieb machten eine seriöse Arbeit unmöglich. Wenig später legte Fischer dem Europäischen Parlament eine Petition „An die Künstler in Europa und der ganzen Welt“ vor, in der er alle „freiheitsliebenden Künstler“ aufruft, dafür zu kämpfen, dass der in vielen Ländern der EU und insbesondere in Ungarn wiedererstarkte Rassismus nicht weiter an Boden gewinnt. Zugleich fordert er die Politik auf, die Freiheit der Medien, der Kunst und der Kulturschaffenden zu stärken.

In diesen Zusammenhängen ist es Fischers besonderes Anliegen, auf das Schicksal aufmerksam zu machen, das die Sinti und Roma in der NS-Zeit erleiden mussten. Das Sonderkonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern, dem Chor des Städtischen Musikvereins und einem erlesenen Solistenquartett ist dem Gedenken an diese Bevölkerungsgruppe gewidmet.

3.5.2014 Samstag 19:30 Uhr Sonderkonzert Adam Fischer Eine Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Gedenkkonzert für die in der NS-Zeit verfolgten Sinti und Roma
Düsseldorfer Symphoniker
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Jutta Maria Böhnert, Sopran
Jordanka Milkova, Alt
Uwe Stickert, Tenor
Torben Jürgens, Baß
Adam Fischer, Dirigent

Mozart: Requiem

Mendelssohn-Saal

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