Händels Israel in Ägypten in der Mendelssohn-Fasssung zum Mendelssohn-Jahr

Felix Mendelssohn Bartholdy war mehr als ein genialer Komponist. Er war gewissermaßen auch ein musikalischer Archäologe und entdeckte nicht nur Bachs Matthäuspassion, sondern auch die Partitur von Händels „Israel in Ägypten“ in London und war sogleich ein Fan besonders dieser Händel Schöpfung. Kein anderes Werk hat er so oft umgearbeitet. Beim Niederrheinischen Musikfest am 26. Mai 1833 in Düsseldorf brachte er das Oratorium wieder auf die Bühne. Anlässlich des ausklingenden 200. Geburtsjahres von Mendelssohn bringt die Tonhalle seine "Israel in Ägypten"-Version wieder zur Aufführung! Vielleicht nicht mit 4000 Sängerinnen und Sängern, wie bei den großen Handel Festivals im Chrystal Palace in London im 19. Jahrhundert, aber mit voller Unterstützung des Städtischen Musikvereins. Die Aufführung des Mammutwerks steht unter der Ägide des für zahlreiche prämierte Mendelssohn- und Händeleinspielungen bekannten Dirigenten und Chorleiters Frieder Bernius.

Freitag, 30. Oktober 2009, 20.00 Uhr
Sonntag, 01. November 2009, 11.00 Uhr
Montag. 02. November 2009, 20.00 Uhr
Mit großzügiger Unterstützung der Stiftung van Meeteren und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Düsseldorfer Tonhalle e.V.
Düsseldorfer Symphoniker
Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V.
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Joanne Lunn, Sopran
Sarah Wegener, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Benjamin Hulett, Tenor
Falko Hönisch, Baßbariton
Christian Feichtmair, Bass
Frieder Bernius, Dirigent
Georg Friedrich Händel
Israel in Ägypten / Oratorium in drei Teilen HWV 54 für Soli, Chor und Orchester
(in Felix Mendelssohn Bartholdys Aufführungsversion von 1833

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