Montag, 1. Januar, 11 Uhr

Montag, 1. Januar, 11 Uhr
Düsseldorfer Symphoniker
Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Pamela Coburn, Sopran
Iris Vermillion, Mezzosopran
Frank van Aken, Tenor
Hans-Peter König, Bass
GMD John Fiore, Dirigent
Neujahrskonzert
Beethoven, Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125
„Ode an die Freude“

Ode an die Freude - Beethovens Neunte zu Neujahr

Mit Beethoven feierlich ins neue Jahr: Im Neujahrskonzert am 1. Januar um 11 Uhr spielen die Düsseldorfer Symphoniker zu-sammen mit dem Städtischen Musikverein die neunte Sinfonie von Beethoven mit der berühmten „Ode an die Freude“. Die Leitung hat GMD John Fiore. Als Solisten konnten Pamela Coburn, Iris Vermillion, Frank van Aken und Hans-Peter König gewonnen werden.
„Seid umschlungen Millionen“ – mit dieser weltberühmten Botschaft der Freundschaft beginnt die Tonhalle das Jahr 2007.

„Beethovens Neunte“
Das Werk ist nicht nur heute in aller Munde, es hat auch schon zur seiner Zeit nachfolgende Komponistengenerationen angeregt. So war Beethovens Neunte für Richard Wagner Ansatz-punkt der Überzeugung, dass das Zeitalter der Instrumentalmu-sik abgeschlossen sei. Das Werk wurde für ihn zur „Erlösung der Musik“ zur „allgemeinsamen Kunst“ und wird jetzt als Wegbereiter seiner eigenen Musikdramen angesehen. Für Anton Bruckner und Gustav Mahler spielte das große sinfonische Werk eine noch größere Rolle: Ohne die Neunte Beethovens seien ihre sinfoni-schen Werke nicht denkbar.

„Die Ode an die Freude“
Die Ode „An die Freude“ (1785) ist das vielleicht berühmteste Gedicht Friedrich Schillers. Mit hohem Pathos wird in darin das Ideal einer Gesellschaft von gleichberechtigten Menschen beschrieben, die durch das Band der Freude und der Freund-schaft verbunden sind. In ihrer Entstehungszeit war die Ode äußerst populär, wie bereits die vielfachen Umdichtungen in studentischen Stammbüchern beweisen.
Beethoven verwendete die komplette 1. und 3., sowie einige Teile der 2. und 4. Strophe. Obwohl die Absicht der Vertonung von Schillers Hymne Beethoven viele lange Jahre begleitete, war es nicht immer eindeutig, ob nun wirklich ein Chor oder ein rein instrumentales Finale das Werk abschließen sollte. Die Ent-scheidung für den Chor fiel wahrscheinlich erst gegen Ende des Jahres 1823 und so kennen wir das berühmte Werk bis heute.
Seit 1972 ist der letzte Satz von Ludwig van Beethovens Neunter Symphonie die Hymne des Europarats.