Pressemeldungen der Tonhalle zur Aufführung von Schumanns Manfred im November 2010

Das Missing Link: Schumanns „Manfred“ in der Tonhalle

Düsseldorf feiert den 200. Geburtstag von Robert Schumann. Unter dem Titel SCHUMANN2010 wird das Ganze Werk des Komponisten in Düsseldorf aufgeführt. Internationale Größen wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Rudolf Buchbinder oder Frank Peter Zimmermann widmen sich in exklusiven Produktionen dem ehemaligen Düsseldorfer Musikdirektor. Am 26., 28. und 29. November realisiert die Tonhalle einen weiteren Höhepunkt im Schumannjahr: „Manfred“ - Schumanns Vertonung der großen Dichtung von Lord Byron (Bild) - wird in einer aufsehenerregenden Live-Visualisierung von Johannes Deutsch ins 21. Jahrhundert transportiert.

„Die bis heute größte Herausforderung Schumanns an die Musikwelt ist sein ‚Manfred’. Schumann, der mit den Faust-Scenen auch den großen deutschen Zauberstoff in Musik setzte, hat mit dem Werk um den englischen Zauberer Manfred eine Form geschaffen, die durch alle Raster fällt: Bühnenmusik? Oper? Melodram? Es gibt kein Genre, dem sich dieses Werk vollständig unterwerfen ließe.“, so Tonhallen-Intendant Michael Becker.

Johannes Deutschs Manfred ist das "Missing Link", das Verbindungsstück, das Byrons Text und Schumanns Musik zum Gesamtkunstwerk ergänzt. Medienkünstler Deutsch greift bei der Frage nach dem Genre ein und verwandelt das „innere Theater“ Manfreds in einen visuellen Bilderstrom, der Schumanns musikalische Vision sinnvoll ergänzt. Der Konzertbesucher „wird“ Manfred. Er sieht mit den Augen des Titelhelden die visuell verfremdete Welt des Schweizer Hochgebirges - den Ort, an dem Manfred vergeblich seine Ruhe sucht. Manfred-Darsteller Johann von Bülow ist während der ganzen Aufführung in einer Kugel oberhalb der Bühne im wahrsten Sinne des Wortes in der Welt seiner Gedanken und Gefühle „gefangen“.

Künstlerisch ist der Düsseldorfer Manfred exzellent und zudem historisch spannend besetzt: Neben Manfred (Johann von Bülow) wirken mit: Andrey Boreyko (Schumanns 17. Nachfolger im Amt des Orchesterchefs), die Düsseldorfer Symphoniker (berühmte Dirigenten wie Schumann, Händel, Corelli und Mendelssohn umranken die Geschichte des traditionsreichen Orchesters) und der Städtische Musikverein (der Schumann vor über 150 Jahren als Musikdirektor eingestellt und damit die Schumann-Tradition in Düsseldorf begründet hat).

Der Düsseldorfer Manfred wird vom ZDF aufgezeichnet und ausgestrahlt.
Das DVD-Kunstlabel ARTHAUS bringt den Düsseldorfer Manfred als weltweit erste Filmversion heraus.

Tonhalle Düsseldorf - Sternzeichen 4
26.11.2010, 20 Uhr
28.11.2010, 11 Uhr
29.11.2010, 20 Uhr
Schumann, Manfred. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen op. 115 Düsseldorfer Symphoniker Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V.
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Johannes Deutsch, Regie und künstlerische Visualisierung Johann von Bülow, Manfred Stefan Wilkening, Gemsenjäger, Geist Tina Amon Amonsen, Alpenfee Vera Bauer, Nemesis Dieter Prochnow, Abt Mechthild Bach, Sopran Elisabeth Popien, Mezzosopran Hans-Jörg Mammel, Tenor Markus Flaig, Bass Manfred Bittner, Bass Ekkehard Abele, Bass Tobias Berndt, Bass GMD Andrey Boreyko, Dirigent

Mit Unterstützung der Stiftung van Meeteren und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Düsseldorfer Tonhalle e.V., gefördert von der Kunststiftung NRW.

Wenn Sie weitere Informationen und Bilder benötigen oder ein Interview mit einem der Künstler führen möchten, können Sie sich gerne an mich wenden.

Meike Knoche
Presse- und Medienbeauftragte
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So. 17. Okt - 16.30 Uhr
Ein Nachmittag mit der Geigerin und
ECHO-KLASSIK-Gewinnerin ISABELLE FAUST
und der WIENER AKADEMIE
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MEIN SCHUMANN
7 Klavierrecitals vom 19. Okt. - 7. Dez.
Rudolph Buchbinder, Eric Le Sage,
Herbert Schuch, Cedric Pescia, Igor Levit,
Kit Armstrong, Kathia Buniatishvili
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15.10.2010
Manfred Hill
-Vorsitzender-
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