Lebenslauf
Robert Schumann

Das vierte Konzert dieser Saison unter Schumanns Leitung hatte folgendes Programm:

1. „Ouvertüre zu Leonore Nr. 3 (C-Dur) von L. v. Beethoven.
2. „Konzert (Es-Dur, op. 32) für Pianoforte und Orchester von C. M. v. Weber, am Flügel Julius Tausch.
3. Sätze aus dem „Dettinger Te Deum" von G. F. Händel
4. „Capriccio in h-Moll für Pianoforte und Orchester" von F. Mendelssohn Bartholdy, am Flügel Julius Tausch.
5. „Sinfonie in C-Dur" von F. Schubert.
(Tb III, S. 582 u. Anm. 833 Chornotizbuch, S. 86/87)
Das Musikvereinsorchester
Geislerscher Saal

Bild: Ernst Carl Ruppert Becker (1830-1887), Photographie (Robert-Schumann-Haus Zwickau). Der Geiger Ernst Carl Ruppert Becker war ein Sohn des mit Schumann aufs engste befreundeten Ernst Adolph Becker (1798-1874), der als Bergschreiber (Untersuchungsrichter am Bergamt in Schneeberg, Sachsen) tätig war. Nach Abschluss des 1845 begonnenen Studiums am Leipziger Konservatorium wurde der Geiger von Schumann als Konzertmeister ins Düsseldorfer Orchester berufen, wo er in der Nachfolge Wilhelm Joseph von Wasielewskis von 1852 bis 1854 tätig war. Beckers fragmentarisch überlieferte Tagebuchnotizen gewähren Einblicke in Schumanns Düsseldorfer Leben und Wirken.