Strauss: Eine Alpensinfonie Strauss: Ein Heldenleben Strauss: Tod und Verklärung

Die Düsseldorfer Symphoniker haben besonders als Orchester der Deutschen Oper am Rhein eine beachtliche Erfahrung mit den Werken von Richard Strauss. Bereits am 14.12.1906 wurde hier erstmals die Oper Salome aufgeführt. Der Komponist selber dirigierte die Symphoniker sowohl in der alten Tonhalle als auch im Opernhaus. Drei sehr unterschiedliche Anlässe sind nun auf Initiative des Musikvereins dokumentiert worden: das Abschiedskonzert des langjährigen 1. Konzertmeisters Professor Hans Kruschek mit dem sehr anspruchsvollen Violinsolo des „Heldenleben“ unter Bernhard Klee; eines der ersten Konzerte des Klee-Nachfolgers David Shallon (Tod und Verklärung) und das Jubiläumskonzert „125 Jahre Düsseldorfer Symphoniker“ mit der Alpensinfonie. Auch hier war es die Anregung des Musikvereins, der naheliegenden Versuchung ein Festkonzert mit großen internationalen Solisten zu geben zu widerstehen, und statt dessen mit der Alpensinfonie ein Werk vorzustellen, das –vergleichsweise wenig gespielt- dem Orchester jede nur denkbare Möglichkeit der Selbstdarstellung bot. David Shallon hat die Idee nach anfänglicher Skepsis dankbar aufgenommen und eines der denkwürdigsten Konzerte seiner Düsseldorfer Zeit dem Orchester, dem Publikum und sich selber geschenkt.