Überzeugender Appell für Humanität – Respekt und Vielfalt

12.1.2015
Mehr als 5.500 Bürger Düsseldorfs und der umgebenden Städte stellten sich zusammen mit dem "Düsseldorfer Appell", geführt von Volcker Neupert, und einer großen Anzahl von Kultur- und Sportinstituten, Vereinen und Firmen gegen die rechtsradikal organisierte DÜGIDA Demo.

Beklemmend, anrührend und sehr eindrucksvoll die von Volcker Neupert ausgerufene Schweigeminute zur Beginn der Veranstaltung, die zur tatsächlichen kompletten Stille unter den vielen Menschen führte.

Düsseldorf braucht keine Dügida und die wenigen Dügida-Mitläufer bekamen anschaulich vorgeführt, dass die Bürgerschaft aus Demokraten besteht die Diskussions- und Gesprächsbereit sind, die offen für unsere bunte Gesellschaft eintreten, denen das Dügida-Vokabular fehlt und die keinen Millimeter von ihrer Toleranzlinie abweichen wollen.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke formulierte das offizielle Statement der Politik mit sehr eindrücklichen und bewegenden Worten.

Oberbürgermeister Geisel gab eine starkes Bekenntnis für selbstbewusste Politik, für Zivilchourage und für standhaftes Verhalten des Stadtoberhauptes ab und stellte sich ausdrücklich hinter seine komplette Bürgerschaft. Mit großem Beifall wurde aufgenommen, dass die rechtsradikale Dügida-Organisatorin vor Gericht im Rechtsstreit mit dem Oberbürgermeister unterlag und die Lichter ausgeschaltet werden konnten und ausgeschaltet wurden wie z.B. am Rathaus, am Rheinturm, bei den Ministerien, der Tonhalle, der Oper und in vielen Firmen.

Ein spontan gedrucktes Plakat wurde zu tausenden Exemplaren verteilt und hatte den Titel: "Düsseldorf - Home-City - Refugees welcome".

Auch der Städtische Musikverein zeigte hier, wie bei allen Aktionen die die Weiterentwicklung von Humanität, Respekt und Vielfalt in unserer Gesellschaft zum Ziel haben, zustimmende Präsenz.

Manfred Hill
-Vorsitzender-
am 13.1.2015 - 16.30 Uhr