Unser nächstes Tonhallen-Sternzeichen-Konzert!!!

Freitag, 15. Mai 2009, 20.00 Uhr
Sonntag, 17. Mai 2009, 11.00 Uhr
Montag, 18. Mai 2009, 20.00 Uhr
Düsseldorfer Symphoniker
Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V.
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Marianna Tarasova, Mezzosopran
Vladimir Kuzmenko, Tenor
Nikolai Alexeev, Dirigent
Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune
Alexander Skrjabin
Symphonie Nr. 1 E-Dur op. 26 mit Chor und zwei Soli
Igor Strawinsky
Der Feuervogel. Symphonische Suite (1919)

Feuervogel, Faun und Farben

Mit einem impressionistisch-leuchtenden Programm tauchen Besucher des 11. Sternzeichens, des Symphoniekonzertes mit den Düsseldorfer Symphonikern, ein in die musikalische Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts. Debussys berühmtes „Prélude à l’aprés-midi d’un faune“ – nach dem ebenso beliebten Gedicht von Mallarmé – versetzt Zuhörer in die entspannte, erotische Atmosphäre des vor sich hindämmernden Fauns. Mit den Tonfolgen in der Stimme der Querflöte hat – so befand niemand geringeres als Pierre Boulez – „die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen [...]“, und habe Debussy die Moderne in der Musik eingeläutet.
Der Kunst als „des Lebens lichter Traum“ huldigt Alexander Skrjabin in seiner „Hymne an die Kunst“, seiner 1. Symphonie E-Dur mit Chor und zwei Soli. Skrjabin, bekannt für seine Experimente mit Licht, Farben und Tönen geht noch einen Schritt weiter in die Welt der modernen Musik. Die stimmlichen Hauptrollen übernehmen der ukrainische Tenor Vladimir Kuzmenko vom Nationaltheater Kiew und die russische Mezzosopranistin Marianna Tarasova vom Mariinsky Theater. Der Taktstock wird ebenfalls von einem Russen geführt: Nikolai Alexeev, Experte für Strawinsky, Schostakovitsch und Rachmaninow, ist wegen seiner Expertise auf dem Gebiet der russischen Musik und als Karajan-Preisträger prädestiniert für dieses Konzertprogramm.
Mit der symphonischen Suite „Der Feuervogel“ von 1919 beschließt das Konzert ein Meilenstein moderner Musik. Strawinskys „Feuervogel“ – eigentlich ein Ballett - liegt in drei Suite-Fassungen vor, von denen hier die zweite, für kleineres Orchester gespielt wird.

Biografie:
Nikolai Alexeev (Bild) ist Chefdirigent des estnischen Nationalorchesters sowie seit 2001 auch Nachfolger von Mariss Jansons als stellvertretender Chefdirigent der St. Petersburger Philharmoniker.
Nikolai Alexeev stammt aus einer bekannten St. Petersburger Musikerfamilie. Nach dem Abschluss seines Studiums am St. Petersburger Konservatorium bei Avenir Mikhailov, Arvid Jansons und Mariss Jansons arbeitete Nikolai Alexeev intensiv mit den Philharmonischen Orchestern von Ulyanovsk und Zagreb was ihm die Möglichkeit gab, sich ein außerordentlich umfangreiches Repertoire anzueignen das von Mozart und Beethoven über Brahms, Tschaikowsky bis hin zu den wichtigen Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Hindemith, Schönberg, Prokofjew, Rachmaninow, Strawinsky und Schostakovitsch reicht.
Als Preisträger des Karajan Wettbewerbs, der Vaclav Talich Competition sowie der Minon Competition dirigierte er innerhalb kurzer Zeit die führenden russischen und internationalen Orchester. Mit den St. Petersburger Philharmonikern absolvierte er zuletzt 2001 und 2005 erfolgreiche Tourneen in Frankreich, Deutschland und Südamerika. Nikolai Alexeev arbeitet regelmäßig mit dem Russischen Nationalorchester und dem Staatlichen Symphonieorchester Russlands zusammen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Bolshoi Theater, wo er ständiger Gastdirigent war. Er ist regelmäßig Gast unter anderem der Göteborger Symphoniker, der Dresdner Philharmonie, der Stuttgarter Philharmoniker, des BBC Scottish Symphony Orchestra, der Royal Liverpool Philharmonic, des Bilbao Orchestra, des Copenhagen Philharmonic Orchestra, des Baltimore Symphony Orchestra und des New Japan Philharmonic Orchestra.
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