Das Orchester = Die Düsseldorfer Symphoniker

Das Orchester = Die Düsseldorfer Symphoniker

Der Chor bedauerte die Musiker der Düsseldorfer Symphoniker, denn diese saßen mit dem Rücken zur Szene und konnten visuell nicht am Geschehen teilnehmen. Dafür spielten Sie wunderbare Töne die durch den grandiosen Tontechniker von Companions Opera, Stan Tal, in optimaler Weise verzerrungsfrei in die riesige LTU-arena transportiert wurden.

Die Symphoniker (Intendantin Vera van Hazebrouck) spielten Aida in folgender Besetzung:

1.Violine
Jens Langeheine - Franziska Früh -Emilian Piedicuta -Egor Grechishnikov -Andrea Kuhnlein-Clemente -Roland Faber -Ekkehard Fucke - Michael Schwab -Danuta Knuth -Sakuko Hayashi -Tadako Okabe -Elke Mehlin -Karin Schott-Hafner -Martin Schäfer -Ildiko Antalffy -Susanne Ripphahn -Dr. Berta Metz-Kukuk -Bernhard Schöps -Tina Kim -Futaba Sakagushi

2. Violine
Silke Volk - Gabor Sinay -Pascal Thery -Uta Fiedler-Roy -Margaret Sbarcea-Ferrett -Benedikt Kramer-Rouette -Agnes Steinmetz -Robert Schumann -Boguslaw Markwica - Beate Kleinert -Uta Ehnes -Sven Hartung - Jutta Bunnenberg -Ileana Maria Tacu

Viola
Ralf Buchkremer -Gabriel Sorel Bala-Ciolanescu - Ludmilla Matters - Wolfgang Brettschneider -Gudela Blaumer - Klaus-Günter Hollmann - Markus Münchmeyer -Tomoyuki Togawa -Thomas Duven -David Krotzinger -Marlena Ulanicki

Violoncello
Nikolaus Trieb -Do-Min Kim -Laurentiu Sbarcea -Jérome Tétard - Jan Vymyslicky - Martina Gerhard-Ueberschaer -Stefan Ueberschaer - Wendy Nagel -Wojciech Majewski - Michael Flock-Reisinger -Martin Holtzmann

Kontrabaß
Wlodzimierz Gula -Florian Gmelin -Margaret Vaughn-Gößmann -Klaus Theilacker -Anatol Sienold -Gottfried Engels - Gerhard Wilhelm Hadem -Claus Körfer -Joachim Breitling

Flöte
Yo Washio -Ruth Legelli -Friederike Krost-Lutzker -Masakatsu Muramatsu - Verena Theilacker

Oboe
Taskin Oray - Gisela Hellrung -Martin Wiedenhoff -Manfred Hoth -Andreas Boege -Ulrich Brokamp

Klarinette
Wolfgang Esch -Nicole Bornheimer -Adolf Münten - Jochen Mauderer -Georg Stump -Markus Strohmeier

Fagott
Veit Scholz -Veikko Braeme -Martin Kevenhörster - Susan Fasang -Ulrike Jakobs

Horn
Uwe Schrumpf - Leo Halsdorf - Theo Molberg - Gernot Scheibe-Matsutani - Ralf Warné - Bernhard Reuber - Tim Lorenzen - Balthasar Davids

Trompete
Rodney W. Miller - Alan Lee Kirkendall - Frank Ludemann - Josef Koczera -Tilman Bollhöfer

Posaune
Martin Hofmeyer - Clemens Fritze - Jürgen Odenhoven - Jan Henrik Perschel -Arno Pfeuffer

Tuba
Lothar Schumacher

Harfe
Fabiana Trani - Sophie Schwödiauer

Pauke
Hans-Joachim Schacht - Bert Flas - Hans Günther Schneider

Schlagzeug
Alfred R. Scholz -Helmut Huy - Dirk Neuner

Orchesterwarte
Thomas Nöding - Kurt Werner Reske - Rainer Hergesell - Holger Flesch - Ulrich Hamann

Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht des Kontrabassisten Florian Gmelin zur Aida-Produktion in der LTU-arena:
(Abdruck aus der Symphoniker-Zeitung "ABGEFRACKT" vom September 2006)

Symphoniker in die Wüste geschickt

Aida in der Arena - Wann tritt man schon mal gemeinsam mit einem Geier, Dromedaren, vierspännigen Streitwagen und einer ganzen ägyptischen Armee auf? Dieses einmalige Ereignis fand am 2. September in der LTU - Arena statt. Die holländische Companions Opera hatte unser Orchester für die Großproduktion von Aida engagiert.

Für das Orchester war am Rand der Arena ein Podium aufgebaut und vor der ersten Probe war jeder von uns gespannt darauf, wie wir verstärkt mit mehreren tausend Watt wohl klingen würden.

Der so genannte Soundcheck, also das Einregeln der Mikrofone, nahm erstaunlicherweise nur wenige Minuten in Anspruch. Bis auf den bei leeren Sitzen unvermeidlichen Nachhall, war das Ergebnis von Anfang an sehr überzeugend. Jeder einzelne Musiker wurde durch ein eigenes Mikrofon verstärkt und Tonmeister Stan Taal hat aus diesen über achtzig Signalen einen sehr homogenen Gesamtklang erstellt. Natürlich waren auch die Sänger verstärkt und obwohl sie zum Teil hundert Meter vom Orchester entfernt auf der Bühne agierten, war das Zusammenspiel wenig problematisch.

Als dann in der Hauptprobe erstmals alle Sänger, Tänzer, Statisten und Tiere die Arena bevölkerten, sah man auch vorher eher skeptische Kollegen verstohlen die Kameras zücken. Am Aufführungsabend war die Arena dann mit annähernd 30000 Zuschauern gut gefüllt und das Klangergebnis so überzeugend, dass ich während der Aufführung oft vergaß, dass wir überhaupt elektrisch verstärkt waren.

Das Produktionsteam der Companions Opera war nett und sehr professionell. Änderungswünsche und Anregungen, die von uns Musikern vorgebracht wurden, fanden immer ein offenes Ohr. So wurde z.B. das Orchesterpodium von einer auf die andere Probe vergrößert. Mit dem Aufführungsabend ging für uns eine spannende und interessante Woche zu Ende.

Die Düsseldorfer Symphoniker in der Arena? Unter diesen Bedingungen gerne wieder.